Konzert

Haldern Pop Bar: Jarrod Dickenson traf den Musikgeschmack

Jarrod Dickenson stand in Haldern mit Claire Ward auf der Bühne der Pop Bar. Der Applaus war ihnen sicher.

Jarrod Dickenson stand in Haldern mit Claire Ward auf der Bühne der Pop Bar. Der Applaus war ihnen sicher.

Foto: Haldern Pop

Haldern.   Der Texaner Jarrod Dickenson gastierte mit Clarie Ward in der Haldern Pop Bar. Das Publikum war sehr begeistert von deren souligem Blues.

Warmen souligen Blues gab es am Montagabend in der Haldern Pop Bar. Auf der Bühne stand Jarrod Dickenson mit seiner Herzdame Claire Ward und verzauberte das Publikum. Die Klänge des sympathischen Paars aus Texas passen perfekt zum Halderner Musikgeschmack.

Gebannt lauschte das Publikum und genoss dabei jeden Ton. Schnell hatte Dickenson mit Charme und Witz seine Gäste überzeugt. Als bezauberndes, klangvolles Duo füllten sie die Luft der gemütlichen Haldern Pop Bar mit Musik und brachten das Publikum zum Träumen.

Die Texte voll von Sehnsucht, der Hoffnung und vom Träumen. So sangen sie dem Publikum ihre Wünsche vor. Die teils traurigen, teils verliebten Zeilen wusste Dickenson so anzukündigen, dass er den Haldernern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.

Tom Pay ist sein großer Held

Mit seinen Songs wie „In the Meantime“, „Nothing More“ oder „Gold Rush“ bewies das Duo ein gutes Händchen für gefühlvollen Blues. Und während der ein oder andere noch gedanklich den Vergleich zum jungen Tom Waits zieht, gab er schon ein Cover von eben dem zum Besten.

Neben seiner Vorliebe für Waits schwärmt Dickenson von Tom Pay, seinem „all time hero“. Das Publikum ist sich sicher: Dickensons Alben stehen von nun an direkt neben denen von Waits und Pay. Drei Alben sind bereits käuflich zu erwerben. Diese kauften die Zuhörer dem Gentleman und seiner Lady gerne ab. Da vergaß man seine fehlenden Englischkenntnisse und unterhielt sich einfach mit Händen und Füßen.

Großer Zuspruch des Publikums

Den beiden hat Haldern sehr gut gefallen, besonders das so aufmerksame Publikum hatte es ihnen angetan. Dies beruhte deutlich auf Gegenseitigkeit, als der tosende Applaus die Künstler hinaus begleitete bevor sie strahlend für eine Zugabe zurück in die Bar kamen. Mit Beifall, Pfiffen und Zurufen, sobald die letzten Klänge verstummt waren, zeigten die Zuhörer ihre Begeisterung.

Auf die Frage seit wann er Musik macht antwortete Dickenson: „Jeder hat etwas, was er einfach machen muss. Bei mir ist es die Musik. Das ist einfach mein Ding.“ Alleine begonnen steht er mittlerweile gemeinsam mit Claire Ward auf der Bühne.

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