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Haldern Pop: Was bisher Freitag beim Hitze-Festival geschah

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Großartige Festival-Stimmung beim Haldern Pop 2022

Großartige Festival-Stimmung beim Haldern Pop 2022

Nach zwei Jahren Pause ist das Haldern Pop am Donnerstag, 11.8., wieder gestartet. Bei 33 Grad Celsius feiert das Publikum das Musik-Festival.

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Rees-Haldern.  Bei den Temperaturen hatten es am Freitag bisher die Bands nicht leicht, die Besucher in Bewegung zu bringen. Wer als Eisbrecher funktionierte.

Wenn der Donnerstag heiß war, dann fühlte sich der Freitag beim 39. Haldern Pop Festival – präsentiert von der NRZ – noch heißer an. Dem Publikum war anzumerken, sie suchten nach Schattenplätzen, abkühlende Brunnenspritzern und tranken viele Wasser.

Da wirkt es fast ironisch, wenn Mid City als erster Act auf der Hauptbühne den Auftrag hatte, das Eis zu brechen. Aber trotz massivem Jetlag gelang dies den Australiern im Handumdrehen. Ihre Melodischen Rockhymnen und ihre inbrünstige Darbietung lockte schon viele Besucher aus dem Schatten in die Sonne. Sänger Joel Griffith hatte ein Arsenal an Sonnenbrillen in der Tasche, die immer mal wieder ins Publikum flogen.

Extraliscio machten gute Laune

Kurz darauf ging das Schwitzen munter weiter im Spiegelzelt, wo das Londoner Quartett Ghum leicht düsteren Post-Rock spielte, der an eine rotzige Variante von The Cure erinnerte. Sängerin Laura Guerrero Lora singt auf Spanisch und Englisch und bringt viel Charisma mit. Das dominante Bass-Spiel hat auch was.

Beste Unterhaltung zuvor auf der Marktplatzbühne boten mittags Extraliscio. Der Gute-Laune-Folklore-Pop führte zwar nicht zum Paartanz, aber zum Tanz allgemein. Köstlich, wie Sänger Mirco Mariani auf Italienisch Ansagen machte und sein Bassist diese ungelenk ins Englische übersetzte; der Verlust von mancher Aussagen ließ sich verkraften. Die italienische Körpersprache passte.

Sommerlicher Sound des Hawaiianer Eli Smart passte gut

In der Kirche brachte Meskerem Mees parallel ihre delikate, glasklare Stimme zu Gehör. Das Cello-Spiel ihres Bühnenpartners sorgte für eine gewisse Schwermut. Die Melancholie überzeugte im voll besetzten Gotteshaus. Gestört hat allerdings, dass man die laute Musik vom Marktplatz hörte.

Schon früh am Freitag überzeugte Eli Smart auf der Marktplatzbühne. Druckvoller als der ebenfalls von der Inselgruppe kommende Jack Johnson aber mit ebenso sommerlich leichter Attitüde brachte der von Hawaii stammende Sänger früh die Menschen zum Tanzen. Sogar in der Mittagssonne.

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