Verschönerung

Heimatkreis verschönert die Isselburger Mitte an der Issel

Gerd Sandtel, (vl.), Rolf Exo und Klemens Hakvoort freuen sich über die neuen Bänke und das neue Pflaster am Ständebaum.

Gerd Sandtel, (vl.), Rolf Exo und Klemens Hakvoort freuen sich über die neuen Bänke und das neue Pflaster am Ständebaum.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Isselburg.  Der Heimatkreis hat dafür gesorgt, dass die Aufenthaltsqualität am Ständebaum gesteigert wird. Zudem gibt es nun ein neues Schild am Ortseingang.

In Isselburgs Mitte ein Päuschen einlegen? Das geht hervorragend am Ständebaum an der Drengfurter Straße/Ecke Münsterdeich. „Hier kann man auf die Issel, aber auch den alten Turm und die Kirche blicken“, weiß Klemens Hakvoort.

Er und seine Mitstreiter des Heimatkreis’ Isselburg haben in den vergangenen Monaten – auch unterstützt vom Bauhof – einiges dafür getan, dass Gäste und natürlich auch Isselburger selbst, hier noch ein bisschen komfortabler Rasten können.

33 Tafeln wurde gesäubert

Einige Verschönerungsmaßnahmen wurden hier – aber auch an anderer Stelle vorgenommen. Nach einer Idee des Heimatkreises haben der Heimatkreis und die Isselburger Werbegemeinschaft am 30. Mai 2001 den Ständebaum direkt an der Issel errichtet.

„Er ist mit 33 Tafeln mit Emblemen von Handwerkern, Ärzten und Vereinen versehen“, so Hakvoort. Sie alle haben zur Finanzierung beigetragen.

Tatkräftige Unterstützung bei der Aktion

Der Ständebaum trägt nicht nur die Tafeln, sondern auch bei Zeiten den Maikranz. „Im März dieses Jahres wurden alle Tafeln unter Einsatz eines Hubsteigers gründlich und fachmännisch gereinigt“, erzählt Hakvoort. Die Legendentafel vor dem Ständebaum wurde zudem erneuert.

Und nicht nur das: Mit wohlwollender und tatkräftiger Unterstützung durch die Mitarbeiter des Baubetriebshofes Isselburg sowie vieler ehrenamtlicher Helfer konnte eine neue Pflasterung eingebracht werden, wobei auch die E-Bike-Ladestation einbezogen wurde.

Bänke wurden auch erneuert

Und damit nicht genug. Zur weiteren Aufwertung dieser Begegnungsstätte hat der Heimatkreis im Juni/Juli 2019 drei Sitzbänke aufgestellt, die mit neuen Holzbohlen versehen wurden. Die Bankfüße aus Gusseisen (ursprünglich gefertigt auf der Isselburger Hütte) erhielten eine neue Einbrennlackierung. Somit stehen den Besuchern ausreichend Sitzplätze zur Verfügung.

„Man hat eine tolle Sicht auf die Isselpartie, den 600 Jahre alten Stadtturm und die Kath. Kirche St. Bartholomäus mit Pfarrzentrum“, freut sich Hakvoort. Ein Treff, der sehr stark angenommen werde.

Erstes Begrüßungsschild aufgestellt

Wer von der Reeser Straße kommend nach Isselburg hineinfährt, hat es vielleicht schon gesehen. Der Heimatkreis hat eine Ortseingangstafel mit „Willkommen in Isselburg“ bzw. eine Ortsausgangstafel „Aufwiedersehen“ – „tot ziens“ aufgestellt. Nach einer Idee des Heimatkreises Isselburg haben Klemens Hakvoort und Gerd Sandtel diese Tafeln konzipiert.

Manfred Moldenhauer hat die technischen Zeichnungen gefertigt, um eine Genehmigung des Kreises Borken zu bekommen.

Auch weitere Schilder denkbar

„Bei diesem Bauvorhaben konnten wir wieder auf die tatkräftige Unterstützung des Baubetriebshofes und vieler ehrenamtlicher Helfer und Unterstützer zurückgreifen“, freut sich Hakvoort, der nun am 13. August gemeinsam mit Rolf Exo die von der Baumschule Tim Bollwerk gestiftete Bepflanzung eingebracht und die Anlage fertiggestellt hat.

„Hoffen wir nun, dass alles erhalten bleibt und der Vandalismus nicht wieder zuschlägt“, so Hakvoort, der im Übrigen nicht ausschließt, auch an den anderen Ortseingängen solche Schilder zu installieren.

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