Grillen

Heiße Wintertradition lebt in Isselburg wieder auf

Vor allem die jungen Pfadfinder waren dieses Mal das erste Mal bei dem Wintergrillen der Isselburger Pfadfinder.

Foto: Tausche

Vor allem die jungen Pfadfinder waren dieses Mal das erste Mal bei dem Wintergrillen der Isselburger Pfadfinder. Foto: Tausche

Isselburg.   Das Wintergrillen der Isselburger Pfadfinder lebt wieder auf. Zum Beisammensein am Wasserwerk kamen dieses Mal rund 50 Isselburger.

Im Sommer ist es fast schon Pflicht den Grill anzuzünden. Neigt sich dieser dann dem Ende zu, heißt es oft Abschied nehmen vom heiß geliebten Grillgut. Nicht so bei den Pfadfindern in Isselburg. Dort ist es nämlich fast schon Tradition, dass sich Pfadfinder und Mitglieder des Förderkreises am letzten Samstag im Jahr zum Abgrillen am Wasserwerk, dem Domizil der Isselburger Pfadfinder treffen, um das alte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der Zuspruch hat wieder zugenommen

Zwar war die Anzahl der Teilnehmer im Laufe der Jahre immer geringer geworden, aber aufgeben wollte man diese nette Tradition nun doch nicht. Ganz anders als in den Jahren davor, kamen nun aber zahlreiche Pfadfinder zum Grillen ans Wasserwerk.

Mehr als 50 Pfadfinder mit Eltern und einige Förderkreismitglieder hatten sich dort versammelt, um dieses Event wieder aufleben zu lassen. Denn nach einer Durststrecke bei den Jugendgruppen waren im vergangenen Jahr wieder zwei neue Gruppen entstanden – bestehend aus fünfzehn Jungpfadfindern und zehn Wölflingen, die gemeinsam einen Teil ihrer Freizeit bei den Pfadfindern verbringen wollen.

Beim Aufbau haben alle fleißig mitgeholfen

Aber bevor der Duft von Gegrilltem über den Platz wehte, musste erst einmal ein Zelt aufgebaut werden, Tische, Bänke und Brennholz geschleppt und ein Lagerfeuer entzündet werden. Denn so ohne wärmendes Lagerfeuer geht ein Abend am „alten“ Wasserwerk überhaupt nicht. Und natürlich haben alle fleißig mitgeholfen, damit auch schnell der Grill angemacht werden konnte.

„Ein Superidee“, fand das auch Joel, einer der Jungpfadfinder:, „Wintergrillen habe ich noch nie gemacht.“ Und auch sein Freund Felix war begeistert. „Das macht eine Menge Spaß hier am Lagerfeuer zu sitzen und auf die Würstchen zu warten“, war er der Meinung, „und nachher gehen wir noch in den Wald, um diesen bei Dunkelheit zu erkunden.“ Passieren kann da nicht viel und verlaufen können sich Jungpfadfinder auch nicht, denn das 30.000 Quadratmeter große Gelände ist komplett eingezäunt. Die Pfadfinderinnen spielten aber dann doch lieber auf der Wiese, wo es dann nicht ganz so dunkel war.

Eltern finden es gut, dass sich Kinder draußen austoben können

Franziska Niemann, deren Sohn Robin seit einiger Zeit bei den Wölflingen ist, war begeistert: „Ich finde nicht nur die Aktion heute Abend sehr gut, sondern auch, dass es in Isselburg die Pfadfinder gibt. Die Kinder können draußen spielen und sich austoben. Und heute Abend spielt ja auch noch das Wetter mit.“ Und diese Meinung vertrat sie nicht allein. Eltern und Kinder wären gerne noch länger geblieben, weil es so gemütlich war. Jedoch waren einige noch recht kleine Geschwisterkinder mitgekommen und diese mussten dann ja auch irgendwann ins Bett. Aber die sind dann eventuell in einigen Jahren Wölflinge bei den Isselburger Pfadfindern.

NEUE PFADFINDER SIND IMMER WILLKOMMEN

Die Gruppenstunde der Wölflinge (sechs bis zehn Jahre) findet jeweils donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr statt. Die Jungpfadfinder (ab zehn bis 13 Jahre) treffen sich jeden Freitag von 18 bis 19.30 Uhr.

Wer Lust hat, auch ein Pfadfinder zu werden, kann gerne an einem der Abende am Wasserwerk vorbei schauen. Auch junge Erwachsene, die ehrenamtlich Jugendarbeit machen wollen, sind immer willkommen.

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