Kunstmesse

Huntenkunst startet am Freitag zum 25. Mal in Ulft

Starke Statuen aber auch Installationen und Fotografie sind bei der Huntenkunst zu sehen.

Starke Statuen aber auch Installationen und Fotografie sind bei der Huntenkunst zu sehen.

Foto: privat

Ulft.   Am Freitag startet zum 25. Mal Huntenkunst im niederländischen Ulft. 220 Künstler aus 25 Ländern sind vertreten. Einige kommen aus der Umgebung.

Nur ein paar Kilometer von Isselburg entfernt wird am Wochenende Ulft zum Mekka der Kunstfreunde. Zum 25. Mal findet die internationale Kunstmesse Huntenkunst in dem niederländischen Örtchen statt. Huntenkunst ist eine Kunstmesse, gedacht für professionelle Künstler und Galeristen. Das Augenmerk liegt ganz auf den Künstlern und ihren Arbeiten. Während des nächsten Mai-Wochenendes präsentieren 220 Künstler aus 25 verschiedenen Ländern wie Deutschland, Österreich, Belgien und Frankreich, Japan, Südkorea, Russland und den Vereinigten Staaten ihre Arbeiten. Darunter auch einige aus der näheren Umgebung.

Künstler aus der Umgebung

So ist etwa die Halderner Künstlerin Astrid Feuser in Ulft mit ihren Arbeiten zu sehen. Auch die Klever Künstlerin Anne Thoss, die einen Kunstpreis der Stadt Emmerich erhalten hat, ist dort vertreten. Ebenso wie Brigitte Gmachreich-Jünemann aus Kranenburg, Helga Hanisch, Dr. Christoph Heek aus Kleve, Ulrike Int-Veen aus Dinslaken, André Lemmens aus Kleve und der bekannte Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann aus Kalkar-Appeldorn.

Plattform, um Kontakte zu knüpfen

Huntenkunst will Künstlern aus der ganzen Welt eine Plattform bieten. Die Veranstaltung gibt reichlich Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Daneben wollen die Organisatoren auch das Interesse des Publikums für zeitgenössische Kunst wecken. In diesem Jahr ist Luxemburg das Themenland. Auf der Huntenkunst 2017 stellen sechs luxemburgische Künstler aus. Zeitgleich findet eine Austellung ihrer Arbeiten in der „Galerie bij de Boeken” in der alten DRU Cultuurfabriek statt. Die Ausstellung „Die Luxemburger kommen!“ dauert vom 15. Mai bis zum 25. Juli.

Im Jahr 1999 begann Huntenkunst immer zur Messe eine CD zu veröffentlichen, worauf außer einer Biografie auch Arbeiten der teilnehmenden Künstler sind. Es ist mit einem Katalog vergleichbar. Darüber hinaus werden kurz die Geschichte der Messe Huntenkunst und das Konzept in Wort und Bild ausgeleuchtet.

Wo Kunst lebendig wird

Die SSP-Halle ist eine ehemalige Produktionshalle (5.500m²), wo einst die berühmten DRU-Kochtöpfe hergestellt wurden. Im Mai wird hier ein „Künstlerdorf” gebaut. Einrichtung und Optik der Halle sorgen dafür, dass der Betrachter immer wieder einen neuen Ausstellungsraum betritt. Die „Kunststraßen” bieten eine andere Gesellschaft, eine, die Farbe und Form voraussetzt. Der Betrachter ist buchstäblich in einer anderen Welt, wo Begeisterung und Schönheit herrschen und wo man automatsch an der inneren Welt seiner Mitmenschen teilhaftig wird.

>> Öffnungszeiten und Eintrittspreis

Die Messe Huntenkunst findet Freitag, 19. Mai, von 17 bis 21 Uhr, Samstag, 20. Mai, von 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 21. Mai, von 10 bis 18 Uhr in der SSP-Halle/DRU Industriepark, DRU Laan 2, 7071 MC Ulft, statt. Kostenlose Parkmöglichkeiten, so der Veranstalter, gibt es direkt neben der Ausstellungshalle.

Mehr Informationen zu der Ausstellung, wie etwa eine Teilnehmerliste und den Ausstellungsplan gibt es unter www.huntenkunst.org. Der Eintritt zur Messe Huntenkunst kostet acht Euro pro Person. Kinder unter zwölf Jahren kommen in Begleitung kostenlos in die SSP-Halle.

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