Gastronomie

Im Froschkönig in Rees sollen sich Gäste im Retro-Stil wohl fühlen

Nelly Gottschling-van Fürden hat das Café und Bistro Froschkönig an der Rheinstraße in Rees gepachtet.

Foto: Thorsten Lindekamp

Nelly Gottschling-van Fürden hat das Café und Bistro Froschkönig an der Rheinstraße in Rees gepachtet. Foto: Thorsten Lindekamp

Rees.   Nelly Gottschling-van Fürden hat das Café und Bistro an der Rheinstraße gepachtet. Im Retro-Stil sollen sich die Gäste wohlfühlen.

Der grüne Jacquard Damast-Vorhang ist neu im Froschkönig. Er gewährt einen Blick auf die Chippendale Coachgarnitur, die gerade ein neues Zuhause in dem Bistro an der Rheinstraße gefunden hat. Die Wand ziert ein großer Spiegel im Barockrahmen, an den Wänden hängen, ebenfalls gülden gerahmt, Landschaftsgemälde. Nelly Gottschling-van Fürden will dem Café und Bistro ein neues Gesicht geben. Urgemütlich soll es sein, damit sich im Retro-Mix auch junge Leute wohl fühlen, deswegen Omas Polstergarnitur.

Als Patrick Gottschling sich entschied, die Bäckerei Tenbült in Millingen zu übernehmen, ahnte seine Frau Nelly noch nicht, dass sie bald schon selbst ein Café und Bistro leiten würde. So gab es für das Ehepaar am 1. Januar einen Start in die Selbstständigkeit, für Nelly Gottschling-van Fürden als Pächterin des Froschkönigs.

Das Café und Bistro wurde im Jahr 2009 von Christiane Hackfort eröffnet, die sich jetzt aber mehr um ihre Familie kümmern möchte. Durch ihre Mutter erfuhr Nelly Gottschling-van Fürden im Dezember von dem Wunsch Hackforts, kürzer treten zu wollen. Schnell waren sich die beiden einig. Noch im Dezember waren die nötigen Formalien und Genehmigungen unter Dach und Fach.

Gastronomin (34) ist mehr als zufrieden

Jetzt, nach einem Monat, ist die 34-jährige Gastronomin mehr als zufrieden. „Mein Angebot wird wirklich gut angenommen“, freut sie sich. Mittagas bietet sie ein Tagesgericht an. „Was es gibt, schreiben wir draußen auf die Tafel, im Preis inbegriffen ist ein Softgetränk“, erläutert die Pächterin.Ihr zur Seite stehen ihre Mutter und Schwiegermutter und weitere Hilfen, denn alles wird frisch gekocht beziehungsweise gebacken. Natürlich bezieht die junge Frau ihr Brot und Backwaren von ihrem Mann aus Millingen. Aber sie backt auch selbst. „Blechkuchen geht besonders gut, dazu habe ich immer ein oder zwei Torten im Angebot.“

Morgens wird am Tisch serviert

Wochentags ist der Froschkönig bis 14 Uhr geöffnet, samstags bis 13 Uhr. Zum Kuchengeschäft öffnet der Froschkönig sonntags von 13.30 bis 17 Uhr. „Wir haben es ausprobiert, aber abends kommen keine Gäste, deshalb öffnen wir dann nur auf Vorbestellung, wie jetzt am Montag für einen Stammtisch.“ Morgens wird ein Frühstück angeboten, nicht in Buffetform, sondern frisch am Tisch serviert, mit der Option, dass nachgereicht wird. Nelly Gottschling-van Fürden mag es, Menschen um sich zu haben und fühlt sich sichtlich wohl im neuen Geschäft. Was sie aber nicht davon abhält, auch für ihren Mann in der Bäckerei einzuspringen. Hier ist sie insbesondere für die Büroarbeit und als Springer eingesetzt.

Altweiberfrühstück am Donnerstag

Der Froschkönig öffnet am Donnerstag zum Altweiberfrühstück. Ende offen – heißt es an diesem Tag. Tulpensonntag bleibt das Bistro geschlossen, für das Rosenmontagsfrühstück ist das Café bereits so gut wie ausverkauft.

>>BISTO UND CAFÉ ÖFFNEN NUR TAGSÜBER

Das Bistro „Froschkönig“, Rheinstraße 6, bietet werktags zwischen 12 und 14 Uhr einen Mittagstisch. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr und sonntags zur Kaffeezeit von 13.30 bis 17 Uhr.

Das Restaurant kann auch für Feiern gebucht werden, 45 Personen finden dort Platz.

Frisches Brot und Brötchen bezieht Nelly Gottschling-van Fürden von ihrem Mann, der die Bäckerei Tenbült in Millingen führt.

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