Glasfaser-Ausbau

Im Frühjahr 2018 surfen Emmericher Firmen schneller im Netz

Bastian Klösters (v.r.), Sascha Terörde, Peter Hinze und Thomas Pantazidis beim Spatenstich im Gewerbegebiet.

Foto: Konrad Flintrop

Bastian Klösters (v.r.), Sascha Terörde, Peter Hinze und Thomas Pantazidis beim Spatenstich im Gewerbegebiet. Foto: Konrad Flintrop

Emmerich.   Firmen im Gewerbegebiet Emmerich Ost können bald das neue Glasfasernetz nutzen. Tiefbauarbeiten gestern mit ersten Spatenstich gestartet.

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Die Gewerbetreibenden im Gebiet Emmerich Ost können sich freuen. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist gestartet. Mit dem offiziellen Spatenstich, dass die Deutsche Glasfaser gestern zusammen mit Emmerichs Bürgermeister Peter Hinze sowie Wirtschaftsförderer Sascha Terörde tätigte, beginnen nun die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz im Gewerbegebiet.

Thomas Pantazidis von der Deutschen Glasfaser erklärte auch sogleich, wie es nun weitergeht: Nach dem Spatenstich werden als erstes die Leerrohre für die Glasfaserleitungen gelegt. „Parallel finden Gebäudebegehungen statt, bei denen die Kunden gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser bestimmen, wo der Hauptübergabepunkt installiert werden soll“, so Pantazidis. Wenn alles nach Plan laufe, sollen die Arbeiten bis April 2018 abgeschlossen sein.

Im Hafen wird ebenfalls ausgebaut

Die Arbeiten der Deutschen Glasfaser enden dann aber noch nicht, wie Wirtschaftsförderer Sascha Terörde weiß. „Denn auch die Nachfragebündelung im Gewerbegebiet Emmerich Hafen war erfolgreich“. Heißt: Auch hier wird das Glaserfasernetz ausgebaut. Bis zum Sommer sollen hier die Firmen entlang der B 8 sowie an der Stadtweide und Kupferstraße demnächst mit schnellem Internet versorgt werden. Allerdings auch nur die Unternehmen in diesem Bereich. Privatkunden im Hafengebiet oder entlang der Bundesstraße profitieren nicht vom Ausbau – zumindest vorerst nicht.

Auch Privatkunden können auf den Ausbau des Glasfasernetzes hoffen

Doch nicht nur Firmen sollen vom Engagement des Unternehmens profitieren. Auch Privatkunden in den Ortsteilen Elten, Hüthum, Vrasselt und Praest können auf den Ausbau des Glasfasernetzes hoffen. Bis nächsten Montag, 11. Dezember, läuft hier noch die Nachfragebündelung. Derzeit haben 23 Prozent der Haushalte in den potenziellen Ausbaugebieten einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abgeschlossen. Das entspricht rund 750 Haushalten.

„Insgesamt ist das schon ein sehr ordentliches Ergebnis und es zeigt, dass durchaus großer Bedarf besteht. Aber wir sind noch nicht am Ziel! Zum Erreichen der Zielmarke von 40 Prozent fehlen noch rund 530 Haushalte. Erst dann wird das Glasfasernetz auch wirklich gebaut. Ich bin optimistisch, dass es gelingt, genügend Kunden für einen Glasfaseranschluss zu gewinnen“, äußerte sich Bürgermeister Peter Hinze hoffnungsvoll.

Zielmarke ist eine Quote von 40 Prozent

Für die nachträglich zum Projekt hinzugefügten potenziellen Ausbaugebiete Oberhüthum und Dornick läuft am kommenden Montag ebenfalls die Frist ab. Auch dort müssen noch weitere Haushalte einen Vertrag abschließen, um das 40-Prozent-Ziel zu erreichen. Wie Deutsche Glasfaser bereits im Vorfeld hatte wissen lassen, erhalten diese beiden Gebiete aber nur dann die Chance auf ein Glasfasernetz, wenn es im Hauptausbaugebiet (Elten, Hüthum, Vrasselt, Praest) insgesamt gelingt, die Zielmarke von 40 Prozent zu überspringen.

GLASFASERTAG IN DEN ORTSTEILEN

Am kommenden Wochenende, also 9. und 10. Dezember, organisiert die Deutsche Glasfaser am Servicepunkt im Ortsteil Elten (Klosterstraße 37) und am Haus Slütter im Ortsteil Vrasselt einen Glasfaser-Tag mit verschiedenen Aktionen rund um das schnelle Internet. Außerdem wird das Unternehmen am 11. Dezember an folgenden Stellen vor Ort sein: Servicepunkt Elten (11– 19 Uhr), Infomobil Vrasselt auf dem Dorfplatz, Dreikönige (13 bis 19 Uhr) und Infomobil Praest am Amtsplatz (10 bis 13 Uhr).

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