Integration

Integration: Besondere Roadshow macht Station am Markt Rees

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Das Infomobil kommt nach Rees.

Das Infomobil kommt nach Rees.

Foto: Kolping

Rees.  Die Kolping-Roadshow macht in Rees Station. Am Sonntag steht ein Infomobil auf dem Markt. Das steckt hinter der Aktion zum Thema Integration.

Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten? Wie tragen wir zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Und vor allem – wie erreichen wir möglichst viele Menschen mit unseren Ideen? Diese Fragen geht die Kolping-Roadshow zum Thema Integration an und fährt mit einem Infomobil durch Deutschland.

Am Sonntag, 1. Oktober, ist das Infomobil in Rees beim Interkulturellen Familienfest zu Gast. Es wird auf dem Marktplatz stehen und von 11 bis 17 Uhr besuchbar sein. Dabei hält es für jede Altersgruppe verschiedene Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration.

Fachkräfte stehen am Mobil bereit

Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Das Infomobil wird von einem interkulturellen Team aus mindestens zwei Fachkräften begleitet, welche für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung stehen.

Um den Einsatz der Roadshow nachhaltig zu gestalten, findet am Freitag, 27. Oktober, eine Schulung für zukünftige Multiplikatoren statt. Auch hier sind alle mit Voranmeldung herzlich eingeladen (Kontakt folgt).

Infomobil ist unter Schirmherrschaft unterwegs

Das Kolping-Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Unter dem Stichwort „Kolping integriert“ will das Kolpingwerk Deutschland zusammen mit dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten schaffen.

Das ist das Ziel des Netzwerkes

Das Netzwerk verfolgt das Ziel: Geflüchtete, insbesondere unbegleitete Minderjährige in den vier Säulen wohnen, begleiten, bilden und zusammenleben zu unterstützen. Die Unterstützung und Begleitung von Geflüchteten jungen und erwachsenen Menschen ist nicht nur eine große Aufgabe, sondern ganz sicher auch eine zwingende Notwendigkeit für die Zukunft Deutschlands.

Um Geflüchteten das Ankommen und damit die Integration zu ermöglichen, ist schnelle und konkrete Unterstützung zwingend notwendig. Nur gute Sprachfertigkeit, kulturelle Kompetenz, berufliche Qualifikation und menschengerechtes Wohnen ermöglichen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat.

Über 170 Kolpinghäuser in ganz Deutschland

Die über 2.500 Kolpingsfamilien vor Ort, die über 170 Kolpinghäuser und die mehr als 225 regionalen Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland bieten vielfältige Möglichkeiten, um Geflüchteten eine nachhaltige Integration zu ermöglichen.

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