Ausstellung

Isselburg: Heimatverein zeigt alte Fotos und sucht Infos

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Unter anderem dieses Foto vom Schützenfest in Werth stammt von Friedhelm Scheewel.

Unter anderem dieses Foto vom Schützenfest in Werth stammt von Friedhelm Scheewel.

Foto: Friedhelm Scheewel / NRZ

Werth.  Drei große Kartons hat der Werther Friedhelm Scheewel dem Heimatverein Werth überlassen. Dieser zeigt die Aufnahmen – und sucht Infos dazu.

Im Jahre 1986 erschien die erste Ausgabe der Werther Heimatzeitung Heimatecho. Zunächst bestand dieses aus ein paar zusammengehefteten Schreibmaschinenseiten – mittlerweile hat es sich zu einer rund 100 Seiten starken Hochglanzbroschüre entwickelt. Immer mit dem Heimatecho des Heimatvereins Werths verbunden war Friedhelm Scheewel. Er schriebt Texte – und fotografierte auch selbst. Sammelte aber auch gern alte Aufnahmen, die ihm die Werther überließen.

Im Frühjahr 2020 verstarb das Werther Urgestein. Und hinterließ seinem Heimatverein Werth zahlreiche Aufnahmen. „Drei große Kisten haben wir bekommen“, erklärt Hermann van Thiel. Der Vorsitzende des Heimatvereins Werth wollte die vielen Aufnahmen nun aber nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen. „Das wäre dann doch zu schade gewesen“. Daher haben er und der Vorstand sich etwas ausgedacht.

Fotos aus vergangenen Zeiten

Am 30. und 31. Oktober, als auch am 1. November wird es eine Art Fotoausstellung im Evangelischen Jugendheim an der Binnenstraße in Werth geben. Unter dem Titel „Wets dou noch?“ zeigt der Heimatverein Werth dann viele Fotos aus vergangenen Zeiten. „Wir werden die Bilder aber eher nicht an die Pinnwand pappen, sondern auf den vielen Tischen verteilt hinlegen“, erklärt van Thiel. Denn: Der Heimatverein hat ein Anliegen. „Auf vielen Fotos sind Menschen zu sehen, die wir zum Beispiel nicht kennen.“

So sollen die Besucher der Ausstellung sich als echte Detektive erweisen und auf Spurensuche in den alten Aufnahmen von Friedhelm Scheewel gehen. „Vielleicht erkennt jemand ja Verwandte aus seiner Familie darauf und kann sagen, wann und wo die Aufnahmen entstanden sind.“

Infos werden auf den Rückseiten vermerkt

Mitglieder des Heimatvereins werden daher auch bei der Ausstellung anwesend sein. „Und entsprechende Informationen zu den Bildern auf deren Rückseite dann vermerken“, sagt van Thiel. Denn bislang fehlen diese. Wer länger vor Ort ist, wird sicherlich auch einen Kaffee bekommen. Hermann van Thiel weist darauf hin, dass innerhalb der Ausstellung die 3G-Bestimmungen gelten.

Die Fotoausstellung des Heimatvereins Werth an der Binnenstraße 19 ist am Samstag, 30. Oktober, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 31. Oktober, und an Allerheiligen, 1. November, können die alten Aufnahmen aus dem Fundus von Friedhelm Scheewel von 10.30 bis 17 Uhr angeschaut werden.

>> Heimatverein ehrt Gewinner

Der Heimatverein Werth hat jetzt die Sieger des Sonnenblumenwettbewerbs prämiert. Bei den Nachwuchsgärtnern siegte in der Kategorie der höchsten Blume Chris Kamps aus Heelden mit einer Höhe von 4,63 Metern. Zweiter wurde Nic Gehlmann (14) aus Herzebocholt mit einer Höhe von 4,46 Metern. Den größten Blütenteller konnte Nehle Riegert (8) aus Werth mit 38 Zentimetern vorweisen, während Emily Glaser mit 88 Blüten die Kategorie „Blüten am Stamm“ gewann.

Bei den erwachsenen Teilnehmern hatte Werner Unland aus Werth mit der Rekordhöhe von 5,29 Metern die Nase vorn. Platz zwei ging an Florian Schnelting aus Herzebocholt, dessen Sonnenblume eine Höhe von 4,40 Metern erreichte. Die Blume mit dem größten Blütenteller in der Kategorie Erwachsene stand bei Theo Hörning aus Lowick, der 36 Zentimeter vorwies. Die meisten Blüten am Stamm hatte Richard Overbeck aus Lowick mit 104 Blüten.

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