Nahverkehr

Isselburg: Kreis Borken will „innovative Lösung“ finden

Ein Schnellbus – so wie der geplante Baumwollexpress im Kreis Borken – wird nicht wie gewünscht in Isselburg halten.

Ein Schnellbus – so wie der geplante Baumwollexpress im Kreis Borken – wird nicht wie gewünscht in Isselburg halten.

Foto: BAUER, Dirk / WAZ FotoPool

Isselburg.  Am Montag tagte der Verkehrsausschuss. Auch Isselburgs Ansinnen in Sachen Baumwollexpress wurde hier vorgetragen. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Relativ kurzfristig hatte in der vergangenen Woche die Isselburger Politik entschieden, dass die Stadtverwaltung noch einmal beim Kreis Borken vorsprechen soll. Das Anliegen? Es sollte noch einmal deutlich gemacht werden, dass die Politik fordert, dass auch Isselburg an die Probe-Schnellbus-Linie – den so genannten Baumwollexpress – angeschlossen wird.

Eile für das Ansinnen war deshalb geboten, weil der Verkehrsausschuss des Kreises bereits am vergangenen Montag getagt und über eine Streckenführung gesprochen hat.

Eine wirkliche Anbindung wird es nicht geben

Ulrich Gühnen, für die CDU im Verkehrsausschuss vertreten, berichtete nun im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss über das Thema Baumwollexpress und die mögliche Anbindung. So sei die Forderung Isselburgs zwar zur Kenntnis genommen worden, aber eine tatsächliche Anbindung an die Strecke des Schnellbusses wird es nicht geben.

In puncto Isselburg wolle man über eine mögliche, „innovative Lösung“, nachdenken, so Gühnen. Im Verkehrsausschuss hätte geheißen, dass das etwa eine „On-Demand-Anbindung“ sein könne.

Politik zeigte sich enttäuscht vom Ergebnis

Heißt: Eventuell könnte von Isselburg aus ein Bus-Taxi oder ein Sammeltaxi bis zum Schnellbus-Anknüpfungspunkt fahren. Aber eben nur quasi „auf Bestellung“. Für Politik und Verwaltung ein unbefriedigendes Ergebnis.

„Wir sind enttäuscht“, so Frank Häusler von der CDU. Damit bleibt Isselburg auf weiterhin bustechnisch abgehängt.

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