Parkplatz

Isselburg: Neue Parkplätze an der Bismarckstraße möglich

Diese Fläche an der Bismarckstraße in Isselburg könnte vielleicht bald zu einem Anliegerparkplatz werden.

Diese Fläche an der Bismarckstraße in Isselburg könnte vielleicht bald zu einem Anliegerparkplatz werden.

Foto: Judith Michaelis / FUNKE Foto Services

Isselburg.  Auf dem Platz an der Bismarckstraße in Isselburg könnten künftig Stellflächen ausgewiesenwerden, etwa als Anliegerparkplätze. Gespräche laufen.

Es herrscht Parkplatznot. Und zwar in Alt-Isselburg. Doch: Rund um die Isselburger Bismarckstraße könnte sich die Lage vielleicht künftig etwas entspannen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Ratsfraktion wirkt zumindest darauf hin.

Der Antrag der Sozialdemokraten rückt den großen Platz in Höhe der Hausnummern 25-27 auf der Bismarckstraße in den Fokus. Könnte der vergleichsweise große Platz an der Bismarckstraße für Stellflächen genutzt werden? Das ist eine Frage, die es zu klären gibt.

Schwierigkeiten der Parkplatzsituation in der Siedlung

„Wir haben ja schon öfters über diesen Platz gesprochen“, leitete Dr. Theo Beine (SPD) in der jüngsten Ratssitzung das Thema ein. „Wir kennen alle die Schwierigkeiten der Parkplatzsituation in dieser Siedlung, und es wäre ja eine Möglichkeit der Entspannung, wenn man auf diesem Platz einige Parkmöglichkeiten schaffen würde.“ Zuletzt sei aber unklar gewesen, „wem dieser Platz eigentlich gehört“.

Daher forderte die SPD nun einen entsprechenden Sachstandsbericht seitens der Stadtverwaltung zum Thema ein.

Stadt hat Fläche jahrelang gepflegt

„Der Platz ist nicht im Eigentum der Stadt Isselburg und gehört dem Grundstückseigentümer, der auch die angrenzende Mietwohnbebauung hergestellt hat“, konnte Bürgermeister Michael Carbanje berichten. Der Platz, so Carbanje, sei aber viele Jahre lang seitens der Stadt gepflegt worden. Was so eigentlich nicht hätte sein müssen. Die „unnötige“ Pflege sei eingestellt worden, als sich im Bauhof „ein Generationenwechsel“ vollzogen habe.

Schon damals, so berichtete der Bürgermeister, hätten auf der Fläche auch immer wieder Autos geparkt. Im Hinblick auf mögliche Parkplätze auf der Fläche konnte Carbanje berichten, dass die Verwaltung für den Platz zumindest einen Gestattungsvertrag abgeschlossen habe. Der räume ihr mit Blick auf die Stadterneuerung das Recht ein, eine öffentliche Grünanlage anzulegen und durch „standortgerechte Bepflanzungen aufzuwerten“.

Kontakt zum Grundstückeigentümer aufgenommen

Dieser Gestattungsvertrag könne nach zehn Jahren gekündigt werden. Das habe die Verwaltung aber noch nicht getan, weil es am 22. September zu einem Ortstermin mit Anwohnern gekommen sei, an dem auch Vertreter der Fraktionen teilgenommen hätten.

„Dadurch haben wir auch schon Kontakt aufgenommen mit dem Grundstückseigentümer“, verkündete Carbanje. Der habe signalisiert, dass er durchausbereit sei, zu einer Lösung beizutragen – vorausgesetzt, es entstünden dort keine öffentlichen Stellplätze, die dann womöglich abgabenpflichtig würden.

Weiteres Gespräch am 11. November geplant

„Man könnte also durchaus mit einfachen Mitteln diesen Platz benutzen und beispielsweise Anliegerparkplätze ausweisen“, sagte der Bürgermeister. Das sei dann „ein fremdes Grundstück, wo wir zuständig wären“.

Am 11. November soll nun ein Gespräch mit dem Eigentümer stattfinden. Über das Ergebnis will die Verwaltung dann wieder in Rat oder Fachausschuss informieren.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben