Schulsystem

Isselburg21 sieht positive Zeichen für freie Ersatzschule

Die Schule am Stromberg läuft im Juli 2022 aus.

Foto: Erwin Pottgiesser

Die Schule am Stromberg läuft im Juli 2022 aus. Foto: Erwin Pottgiesser

Isselburg.   Bürgerinitiative hat erste Gespräche mit der Bezirksregierung über die Ersatzschule in freier Trägerschaft geführt. Nächstes Treffen geplant.

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Isselburgs weiterführende Schule, die Verbundschule am Stromberg, läuft Juli 2022 aus. Zu wenige Eltern hatten ihre Kinder an der Hauptschule angemeldet – und auch die Prognosen für die nächsten Jahren sahen schlecht aus. Seit vergangenem Jahr ist das Aus der Schule daher beschlossene Sache.

Die Bürgerinitiative Isselburg21 will sich bekanntlich dafür einsetzen, dass Isselburg eine Ersatzschule unter freier Trägerschaft bekommt. Vertreter von Isselburg21 und für das Schulwesen zuständige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung Münster trafen sich, so Reinhold Kühne von Isselburg21, zu einem ersten Sondierungsgespräch. Dort wurden die Möglichkeiten des Erhalts einer weiterführenden Schule in Isselburg gemeinsam erörtert. Das Ergebnis: „Insgesamt wurde der sehr positive Eindruck vermittelt, dass eine Ersatzschule in Isselburg erfolgreich realisierbar ist, wenn der politische Wille besteht und eine breite Unterstützung durch die örtlichen Wirtschaftsunternehmen und die Bevölkerung erfolgt“, so Kühne.

Die Bezirksregierung soll sich sehr aufgeschlossen gezeigt haben

Die Gesprächsteilnehmer der Bezirksregierung hätten sich sehr aufgeschlossen für die Gründung einer Ersatzschule in Isselburg gezeigt. Laut Isselburg21 würde die Bezirksregierung den Bedarf einer Ersatzschule angesichts der zu erwartenden Schülerzahlen sehen – und hätte auch eine intensive Begleitung und Beratung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zugesichert. Aufgrund der hohen Entfernung zu den nächstgelegenen weiterführenden Schulen in Rees und Bocholt seien alle Schulformen realisierbar. Erfreut zeigen sich die Vertreter von Isselburg21 Reinhold Kühne, Dr. Andreas Pasckert und Dietmar Spreu über die Möglichkeiten eine Hauptschule, eine Realschule, eine Sekundarschule oder eine Gesamtschule zu gründen. Mit einer Gesamtschule stünde sogar erstmalig allen Kindern und Jugendlichen aus Isselburg eine weiterführende Schule bis zur Erlangung des Abiturs in ihrer Heimatstadt zur Verfügung.

Ein weiteres Treffen ist bereits geplant

Bei Einreichung des vollständigen Antrags auf Genehmigung einer Ersatzschule im Jahr 2018 könnte die Schule zum 1. August 2019 starten, erklärt Isselburg21 einen möglichen Zeitrahmen. Nach Aussage der Bezirksregierung gebe es keine festen Vorgaben zur Schulgröße sowie zu Klassengrößen für Ersatzschulen. Für die Finanzierung durch das Land NRW sind Klassengrößen von etwa 27 Schülern je Klasse sinnvoll.

Am 11. Januar wird ein weiteres Treffen von Isselburg21 und der Bezirksregierung in Münster stattfinden.

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