Freizeit

Isselburger Pfadfinder pflanzen 1200 neue Bäume

Pfadfinder pflanzen schneller als gedacht neue Bäume am Wasserwerk.

Pfadfinder pflanzen schneller als gedacht neue Bäume am Wasserwerk.

Foto: Konrad Flintrop

Isselburg.   Aufräumarbeiten am Alten Wasserwerk von Isselburg nach Sturm Friederike verlaufen schneller als gedacht. Viele Helfer im Einsatz.

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Der Schaden war enorm, den Friederike auf dem Domizil der Isselburger Pfadfinder angerichtet hatte. Kaum einer, der das Chaos am Alten Wasserwerk gesehen hatte, glaubte daran, dass das Gelände noch in diesem Jahr benutzt werden könnte. Doch nun haben viele Helfer über Wochen fleißig in die Hände gespuckt und einen Teil der Verwüstung beseitigt.

Ungefähr 1200 neue Bäume wurden gepflanzt

Der defekte Zaun wurde erneuert, so dass jetzt zehn Wochen später ungefähr 1200 neue Bäume und Büsche – Ahornbäume, Buchen, Erlen, Ebereschen, Weiß- und Schwarzdorne – angepflanzt werden konnten. Zwar gibt es noch immer sehr viel Arbeit, aber in den nächsten zwei Wochen können die Kinder des katholischen Kindergartens ihre Waldwochen am Wasserwerk abhalten und auch zum 1. Mai laden die Pfadfinder wieder zu ihrer Aktion „Mach mal Pause ein“. Regelmäßige Gruppenstunden finden wieder am Wasserwerk statt und auch die Sicherheit ist auf dem Gelände wieder gewährleistet.

Der Bauhof hat das Holz abtransportiert

„Ich war mir immer sicher, dass wir spätestens zum 1. Mai wieder die Radwanderer auf unser Gelände einladen können“, sagt Pfadfinder-Leiter Thomas Menning, „jedoch ohne Hilfe hätten wir das nicht geschafft.“ Die Feuerwehr hat eine Übung abgehalten, der Bauhof hat das Holz zusammengefahren und auch die Firma Gottschalk hat Arbeiten erledigt.

Aber auch das Finanzielle war ein Problem, dass es zu stemmen galt. Dank vieler Helfer wurde es gemeistert: Neben dem Förderverein gab es von der Sparkasse Westmünsterland und der Firma Novoferm eine Spende, die Forstbaumschule Bensa aus Vreden hat für wenig Geld die Bäume angeliefert und die Firma Van der Walle einen großzügigen Rabatt gewährt.

Kinder betrachteten die Aufräumarbeiten als Abenteuer

„Als ich die Schäden am Wasserwerk vor einigen Wochen gesehen habe, war ich entsetzt,“ gestand Jufi Finn Meyer, „ich habe gedacht, das bekommt man nicht mehr hin. Ich habe dann mit den anderen fast jedes Wochenende geholfen und es sieht jetzt schon wieder toll aus.“ „Für die Kinder war das ein richtiges Abenteuer,“ erzählte Anne Heezen. Für Carsten Dittrich, Vater eines Pfadfinders, war es wie für die anderen Helfer selbstverständlich in dieser Notlage zu helfen, zumal es seinem Sohn Spaß macht, Pfadfinder zu sein.

Kleines Präsent für Organisator Thomas Menning

Peter Heezen überreichte im Namen des Förderkreises ein kleines Dankeschön an Thomas Menning, der die Organisation der Aufräumarbeiten übernommen. „Solche Leute wie dich brauchen Vereine und eure Arbeit wird nicht immer wertgeschätzt“, bedankte sich Heezen.

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