Sturmtief

Isselburger Pfadfinder versuchen Sturmschäden zu beseitigen

Fleißig bei der Arbeit: Tijn Koskamp (v.l.), Thomas Menning und Carsten Binnenhey.

Fleißig bei der Arbeit: Tijn Koskamp (v.l.), Thomas Menning und Carsten Binnenhey.

Foto: Konrad Flintrop

Isselburg.   Das Sturmtief Friederike hat am Wasserwerk ziemlich gewütet. Die Pfadfinder machen sich nun ans Werk, die Schäden zu beseitigen.

Das Sturmtief Friederike hat ordentlich gewütet. Nicht nur in den Wäldern rings um Isselburg und auf vielen privaten Grundstücken, sondern auch auf dem Gelände der Isselburger Pfadfinder am „alten Wasserwerk“. Das ungefähr 30.000 Quadratmeter große Gelände besteht zu zwei Dritteln aus Wald. Kinder und Jugendliche lieben es, hier nach Herzenslust herumzutollen, Hütten zu bauen und ihre Zelte aufzuschlagen. Doch das ist nun kaum mehr möglich.

Aus Sicherheitsgründen kann der Wald zurzeit nicht betreten werden

Denn Sturmtief Friederike hat einen großen Teil dieses Waldes komplett verwüstet und auch im Restteil des Waldes sind einige Bäume umgeknickt, so dass aus Sicherheitsgründen der gesamte Wald zurzeit nicht betreten werden kann. Zumindest nicht, bevor diese gefällt und der größte Teil des Chaos beseitigt worden ist. Aus Gründen der Sicherheit werden auch die Gruppenstunden für die Wölflinge erst einmal für ein paar Wochen nicht stattfinden. Aber Pfadfinder wären keine Pfadfinder, wenn sie nach dem ersten Schock nicht die Ärmel hochgekrempelt hätten, um zu versuchen, die fast nicht zu bewältigende Aufgabe anzupacken und ihren Wald wieder zu einem sicheren Spielplatz für die Kinder zu machen.

Hubwagen, Kettensägen und vielen Werkzeuge sind im Einsatz

Mehrmals trafen sich nu schon die Pfadfinder, einige Eltern und ein paar Freunde mit Hubwagen, Kettensägen und vielen Werkzeugen, um einfach schon einmal mit der Bewältigung der Mammutaufgabe zu beginnen. Während Thomas Menning, Leiter der Isselburger Pfadfinder, recht zuversichtlich ist, dass bereits in diesem Jahr das Chaos beseitigt und anstelle des ehemaligen Tannenwaldes 1.500 Laubbäume angepflanzt werden können, sieht Peter Heezen vom Vorstand des Förderkreises und Vater zweier junger Pfadfinder, das eher skeptisch. „Da liegt eine Unmenge Arbeit vor uns. Es ist eine ganze Menge Holz und Geäst, was zu beseitigen ist“, meinte der fleißige Helfer, „aber gemeinsam hoffen wir es zu schaffen. Es wird aber wohl noch eine ganze Weile dauern.“

Es werden helfende Hände gesucht

Aber wohin mit dem ganzen Abfällen, die nicht als Lagerfeuerholz zu gebrauchen sind? Das wissen auch die Isselburger Pfadfinder noch nicht und da wäre Hilfen von außen dringend notwendig. Diese Abfälle müssten dringend abgefahren werden. Wer also ein passendes Fahrzeug zur Verfügung stellen und Zeit erübrigen kann, einen Rat geben kann, wohin mit den Abfällen oder einfach nur ein paar helfende Hände einsetzen möchte, melde sich bitte bei Thomas Menning unter 0171/8584601 oder auf der Facebook-Seite „Pfadfinder Isselburg“.

Am Karnevalswochenende ruhen die Arbeiten erst einmal

Übrigens: Am kommenden Karnevalswochenende ruhen jedoch erst einmal die Arbeiten am Wald am Wasserwerk der Isselburger Pfadfinder, aber für den Samstag danach haben sich einige Feuerwehrleute des Löschzuges Isselburg angesagt.

„Im Zuge unserer Kettensägenausbildung haben wir hier eine ganze Menge Bäume zu zersägen“, sagte Löschzugführer Michael Bonnes, „und können auch noch gute Dienste leisten.“

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