Schützenfest

Isselburger Schützenfest versetzt Stadt in Ausnahme-Zustand

Das traditionelle Schützenfest ist ein besondere Höhepunkt in Isselburg.

Das traditionelle Schützenfest ist ein besondere Höhepunkt in Isselburg.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services

Isselburg.  Viele Besucher kamen zum traditionellen Schützenfest der Isselburger Schützen. Präsident Paul Krusen eröffnete es. Eine Stadt im Ausnahme-Zustand.

Das traditionelle feiern des Schützenfestes ist immer ein besonderer Höhepunkt im Terminkalender der Isselburger Schützen und auch für die Menschen der Stadt, denn zu kaum einem anderen Anlass versammeln sich so viele Einheimische, Gäste aus andere Gemeinden, aber auch ehemalige Isselburger, um gemeinsam zu feiern. Während dieser drei Tage herrscht im positiven Sinne eine Art Ausnahmezustand in der ganzen Stadt.

Und so hatten sich auch viele Isselburger am Samstagabend auf dem historischen Platz am „Alten Stadtturm“ versammelt, um dabei zu sein, als Präsident Paul Krusen das 162. Isselburger Schützenfest für eröffnet erklärte und dem großen Zapfenstreich vom Isselburger Blasorchester und dem Millinger Tambourcorps zu lauschen. „Machen wir eine Pause vom Alltag und deren Sorgen,“ gab Krusen den Rat, „treffen wir Freunde und Bekannte, Nachbarn und Verwandte und lasst uns beschädigte oder marode Brücken der Freundschaft wieder in Ordnung bringen.“

Nachfolger für Schützenkönig Olaf Biermann gesucht

Obwohl auch die Isselburger Schützen gemäß guter alter Sitte ihre Kräfte messen werden, um am Montag einen Nachfolger für den amtierenden Schützenkönig Olaf Biermann zu finden, möchte Krusen aber die Tradition des Schützenfestes nicht alleine auf die Königswürde reduzieren. Denn wohl kaum ein Anlass wäre dafür geeigneter, dass man sich innerhalb der Gemeinde näher komme und sich miteinander austauschen könne.

Ein gutes Beispiel hierfür sei das Stadtschützenfest am vergangenen Sonntag in Werth. Hier habe sich gezeigt, dass das engstirnige Ortsteildenken zumindest schon bei der jüngeren Generation keinen Platz mehr habe. Und wie es seit vielen Jahren Tradition ist, wurden am Samstag auch wieder viele Schützen für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt. Denn die Tradition eines Vereines werde besonders durch die langjährige Treue vieler Mitglieder deutlich.

„Wirkt am nächsten Kapitel der Zukunft mit“

Sie wären es, die im Boot der Gemeinschaft bis heute mitführen und somit dafür sorgten, dass das Vereinsleben keine Unterbrechung erführe. Denn gäbe es nur Meisterschaften, das Training, das Schützenfest, gäbe es nur diese einzelnen Ereignisse, so würde das noch keinen Verein mit einem Gesicht ausmachen. „Mit Eurer langjährigen Mitgliedschaft ist ein bedeutendes Kapitel Vereinsgeschichte verbunden“, erklärte Krusen, „und so möchten wir hoffen, dass Sie durch weitere Treue am nächsten Kapitel der Zukunft mitwirken.“

>>>TREUE MITGLIEDER AUSGEZEICHNET

Für 25 Jahre Treue wurden ausgezeichnet: Dieter Tasch, Gerhard Sandtel, Josef Volmring, Rolf Jormann, Jörg Kramer, Christoph Moos. Für 40 Jahre Frank Hakvoort, Roland Schweckhorst, Uwe Heuchert, Hans Joachim Canienenberg, Hans Leutink, Heiner Guenther, Wolfgang Duesing, Wilhelm Schulenburg. Für 50 Jahre Franz Josef Merzens und für 60 Jahre Hermann Kamps.

Ausgezeichnet für 25 Jahre Offiziers- und Vorstandsarbeit wurde Andre Üffing, der auch für das Fotomaterial und die Festzeitschrift zuständig ist. Vogelbauer Rainer Arntzen wurde ebenfalls für 25-jährige Offiziersarbeit geehrt.

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