Ortsvorsteher

Josef Meyboom wird Ortsvorsteher in Rees-Empel

Cornelius Meyboom dankt ab als Ortsvorsteher von Rees-Empel. Es folgt sein Sohn Josef.

Cornelius Meyboom dankt ab als Ortsvorsteher von Rees-Empel. Es folgt sein Sohn Josef.

Foto: AG / NRZ

Rees-Empel.  In Rees-Empel übernimmt Josef Meyboom das Amt des Ortsvorstehers von seinem Vater Cornelius. Der 55-Jährige ist Mitarbeiter des Reeser Bauhofes.

Das Amt bleibt in der Familie: Josef Meyboom beerbt seinen Vater Cornelius Meyboom in der Funktion des Ortsvorstehers von Empel. Cornelius Meyboom ist 83 Jahre alt und hat über 20 Jahre als Ansprechpartner für die Empeler Bevölkerung parat gestanden. Jetzt übernimmt sein Sohn.

Meyboom ist Mitarbeiter des Bauhofes

Und auch er ist kein unbekannter im Dorf. Als Brudermeister des Schützenvereins, als Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und als Leiter der dörflichen Kneipe hat er sein Ohr überall und er kennt daher sehr gut die Sorgen und Nöte der örtlichen Bevölkerung. Natürlich wohnt Meyboom selbst auch in Rees-Empel. „Das ist mein Dorf“, sagt er im Gespräch mit der NRZ.

Sein Vater könne das Amt gesundheitlich nicht mehr ausüben. Und nach all den Jahren sei auch mal gut. In der jüngsten Ratssitzung wurde der 55-Jährige einstimmig gewählt und bekam von Bürgermeister Christoph Gerwers einen Blumenstrauß überreicht.

Ein Ortsvorsteher vertritt die Interessen der Empeler

Als Ortsvorsteher soll Meyboom die Interessen der Empeler Vertreten und vermittelnd tätig sein: „Viele kennen einfach die Details nicht. Wissen nicht welche Straßen der Kommune gehören, dem Kreis oder dem Land. Da kann ich oftmals aufklären“. Der Kontakt zu den Bewohnern ist wichtig. Meyboom überreicht künftig Blumensträuße bei Goldhochzeiten oder hohen Geburtstagen im Namen der Stadt Rees.

Beim Bauhof ist Meyboom in der Werkstatt tätig und kümmert sich um den Fuhrpark. „Ich arbeite hier seit 33 Jahren und hier möchte ich auch nicht mehr weg“, sagt er.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben