Jugendfreizeit

Jugendliche aus Haldern verbrachten Ferien in der Toscana

Mit dem Bus waren die Jugendlichen 17 Stunden unterwegs. Anstrengend! Aber fürs Foto wurde dennoch gelächelt.

Mit dem Bus waren die Jugendlichen 17 Stunden unterwegs. Anstrengend! Aber fürs Foto wurde dennoch gelächelt.

Foto: Jugendfreizeit Haldern

Haldern.   Die Halderner verlebten erholsame Tage in Vada in der Toscana. Es war aber auch eine erlebnisreiche Zeit mit Besuch von Nachtmarkt und Aqua-Park.

Das Hochzeitspaar in Florenz wird nicht schlecht gestaunt haben, als es von Jugendlichen aus Haldern gefragt wurde, ob es ihnen ein italienischen Sprichwort nennen könne. Und ob es ihnen die richtige Aussprache beibringen könne. Das war eine der Aufgaben bei der Stadtrallye, die sich die Betreuer der Jugendfreizeit ausgedacht hatten. Benedikt Kosel, Leiter des ev Jugendheims in Haldern, hatte die Italien-Fahrt im Rahmen seiner Tätigkeit organisiert. Inzwischen sind die 22 Jugendlichen wohlbehalten aus Vada zurück.

Vada ist bekannt für seinen schneeweißen Strand

Der kleine Badeort ist bekannt für seinen schneeweißen Strand und liegt in der Toskana am tyrrhenischen Meer zwischen Viareggio und Bibbona. „Und in einem Strandabschnitt namens Spiache biange war das Wasser türkisblau“, erzählt Benedikt Kosel begeistert.

Nach 17-stündiger Fahrt waren die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren mit ihren vier Betreuern um 9 Uhr morgens in Vada angekommen. Als erstes wurde der Hunger am Frühstücksbuffet gestillt. Man wohnte auf dem Campingplatz dei fiori, der in einem weitläufigen Pinienwald liegt. Untergebracht waren die Halderner in Zelten zu je vier bis acht Personen. Übrigens: Erste Kontakte hatte die Halderner bereits im Bus mit Jugendlichen aus Essen geknüpft. Diese waren in ihrer Heimatstadt zugestiegen – mit dem gleichen Ziel.

Der Campingplatz verfügt über Pool und Pizzeria

„Der Campingplatz dei fiori liegt ideal, es sind nur 500 Meter zum Strand“, so Kosel. Zudem verfügt er über einen Pool, der jederzeit genutzt werden konnte, sowie einem Supermarkt wie einer Pizzeria.

Letztere wurde gern aufgesucht, zumal die Reisegesellschaft, bei der die Halderner auch die Verpflegung gebucht hatten, zwar mit Schnitzel, Chili con carne und Pasta internationale Küche anbot, aber eben keine Pizza. Zunächst waren die Halderner von der italienischen Pizza wenig angetan. „Der Boden ist zu dünn“, wurde gemäkelt. Aber nur bei der ersten Verkostung. „Schon bei der zweiten Pizza waren alle voll des Lobes“, erzählt Kosel amüsiert.

Jugendliche sahen sich in Florenz und Pisa um

Das Wetter spielte mit, so dass die jungen Leute viel unternehmen konnten. Man besuchte den Aqua-Park, sah sich in Florenz und Pisa um, machte eine Kajak-Tour auf dem Meer. Auch die Kirmes in Mazzanta wurde besucht. Etwas befremdlich wurde festgestellt, dass viele Fahrgeschäfte wie Raupe, Break-Dancer und Autoscooter etwas in die Jahre gekommen waren. Das Kettenkarussell bot eine Besonderheit. „Es wurde von einem seitlich stehenden Kran eine Stoffschlange herabgelassen, tiefer und immer tiefer, bis einer der Fahrgäste sie zu packen bekam“, erzählt Kosel. Dieser hatte sich damit eine Freifahrt ergattert. „Nicht ganz ungefährlich, wie sich manche offenbar Ortsansässige geschubst haben, um die Schlange zu ergattern“, so Kosel, neben dem Peter Schaffeld, Alexander Paus und Antonia Schmülling als Betreuer fungierten.

Ein Nachtmarkt wurde besucht

Weiterer Höhepunkt war der Besuch des Nachtmarktes in Vada. Am Strand entlang ging es Richtung Stadt, wo es auf dem Markt Handwerkliches, Schmuck und Crepes zu kaufen gab. Als Mitbringesel hatte viele Masken als Kühlschrankmagnete dabei oder aber Nudel in den italienischen Nationalfarben. Und vielleicht auch die köstliche Salami, die sie zuvor in Florenz genossen hatten.

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