Politik

Kevin Schneider im Amt bestätigt

Kevin Schneider (r.) wurde als Vorsitzender der Freien Demokraten in Isselburg wiedergewählt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Kevin Schneider (r.) wurde als Vorsitzender der Freien Demokraten in Isselburg wiedergewählt. Foto: Thorsten Lindekamp

Isselburg.   Vorsitzender der Freien Demokraten Isselburg wurde beim Ortsparteitag einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter bleibt Johannes Epping.

Volles Vertrauen für den Vorstand: Beim Ortsparteitag der Freien Demokraten in der Gaststätte „Zum Backer“ in Vehlingen stellten sich sowohl der 1. Vorsitzende Kevin Schneider als auch sein Stellvertreter Johannes Epping zur Wiederwahl. Beide wurden zu 100 Prozent von der Versammlung wiedergewählt. Aber auch die Schatzmeisterin Annemarie Möllmann, die zuvor für ihre hervorragende Kassenführung gelobt worden war, erhielt das einstimmige Vertrauen der Anwesenden Mitglieder.

Vertreter im Kreishauptausschuss

Als Beisitzer stellte sich Hermann Gebbing zur Wiederwahl und Theo Nieland wurde als neuer Beisitzer vorgeschlagen und beide wurden einstimmig bestätigt. Johannes Epping, Theo Nieland und Hermann Gebbing vertreten die Isselburger Liberalen im Kreishauptausschuss und deren Vertreter sind Andreas Böggering, Walter Ortler und Annemarie Möllmann.

Da es zwischen des Gemeinde Extertal und Isselburg viele Gemeinsamkeiten gibt, hatte die Isselburger FDP den aus Extertal stammenden Bundestagsabgeordneten Christian Sauter, sowie den Fraktionsvorsitzenden im Rat der Gemeinde Extertal, Jannik Rehmsmeier, eingeladen. Sauter berichtete über seine Arbeit im Verteidigungsausschuss, gab Rückblicke auf die Gemeindewahl 2014 und Vorausblicke auf die nächste Gemeindewahl. Jannik Rehmsmeier wusste über aktuelle Themen seiner Heimatstadt zu berichten. „Ich habe mich gewundert“, äußerte er sich, „wie viele Gemeinsamkeiten die FDP in Extertal und Isselburg haben“. Er hatte sich im Vorfeld seines Besuches über Isselburg schlau gemacht.

Der neue und alte Vorsitzende der FDP in Isselburg, Kevin Schneider beklagte sich in seinem Bericht darüber, dass wenn in den Haushaltsausschüssen Vorschläge oder Anträge der anderen drei Parteien gemacht würden, diesen meistens zugestimmt würden. Käme ein Vorschlag aber von der FDP, würden diese in der Regel abgelehnt. Regelmäßig bringe man daher auch eigene Mitteilungen heraus, so Schneider. „Denn es reicht nicht, wenn wir Liberalen Vorschläge machen und es die Bevölkerung nicht mitbekommt“, meinte der Vorsitzende weiter. Auch wolle man wieder öffentliche Stammtische veranstalten, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. „Das haben wir in den letzten Jahren vernachlässigt.“

Um neue Mitglieder werben

Kurz wurde auch diskutiert über die Flüchtlingspolitik der Regierung und da war man sich einig, dass der Bund in die Pflicht genommen werden müsse. Der Kreistagsvorsitzende Reinhard Höcker, der die Versammlung leitete, freute sich darüber, dass es in Isselburg doch einige Mitstreiter mehr geben würde, als noch vor einigen Jahren. Er selber würde versuchen den Kreisparteitag wieder nach vorne zu bringen und neue Mitglieder zu werben. Jedoch solle man den Fokus nicht nur auf junge Mitglieder legen, sondern auch den Älteren gerecht werden.

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