Reeser Welle

Kiesabgrabung - SPD will ein unabhängiges Gutachten

In Rees gibt es Diskussionen wegen der Planung neuer Kiesabgrabungen.

Foto: Konrad Flintrop

In Rees gibt es Diskussionen wegen der Planung neuer Kiesabgrabungen. Foto: Konrad Flintrop

Rees.   Die SPD-Kreistagsfraktion fordert ein unabhängiges Gutachten zur geplanten Kiesabgrabung Reeser Welle. Deichneubau berücksichtigen.

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„Deiche müssen sicher sein und durch Kiesabgrabungen dürfen keine Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Ortschaften, z.B. in Esserden entstehen. Deshalb fordert die SPD-Kreistagsfraktion ein unabhängiges hydrologisches Gutachten für das Abgrabungsverfahren Reeser Welle, um die bestmögliche Prüfung des Planfeststellungsverfahrens sicherzustellen“, erklärt das Reeser Kreistagsmitglied Peter Friedmann.

„Wir werden im Rahmen der Beratungen zum Haushalt des Kreises Kleve entsprechende Finanzmittel des Kreises für ein unabhängiges hydrologisches Gutachten beantragen“, kündigt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Kleve, Jürgen Franken, an.

Fachkenntnisse erforderlich

„Für die Prüfung des größten und kompliziertesten Abgrabungsverfahrens, das der Kreis Kleve bisher durchgeführt hat, sind umfangreiche Fachkenntnisse, besonders im hydrologischen Bereich, erforderlich. Deshalb ist es gut und richtig, unabhängigen Sachverstand hinzuzuziehen“, ergänzt Harry Schulz aus Haldern, sachkundiger Bürger der SPD-Kreistagsfraktion aus Rees.

„Für uns ist dabei von besonderer Bedeutung die Auskiesung der „Reeser Welle“ auch im Hinblick auf den Neubau des Deiches zu betrachten, damit dessen Standsicherheit dauerhaft gesichert und garantiert ist“, so Franken weiter.

Verleitet zum verschwenderischen Umgang

„Unser großes Flächenangebot im Kreis Kleve verleitet leider zum verschwenderischen Umgang mit Landschaft und Rohstoffen. Es ist für die Zukunft wichtig, die Interessen der Abgrabungsunternehmen mit einem sparsamen Umgang mit den Ressourcen Fläche und Kies in Einklang zu bringen. Wir fordern eine gesunde Balance zwischen Erhalt und nachhaltiger Entwicklung von Natur, Umwelt und Landschaft im Kreis Kleve, damit auch zukünftige Generationen den Kreis Kleve noch so erleben können, wie er heute ist“ so Franken abschließend.

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