Landgericht

Kleve: Emmericher muss sich für Vergewaltigung verantworten

Ein gebürtiger Emmericher steht ab dem 4. Februar in Kleve vor Gericht. Die Vorwürfe sind weitreichend.

Ein gebürtiger Emmericher steht ab dem 4. Februar in Kleve vor Gericht. Die Vorwürfe sind weitreichend.

Foto: David Ebener / dpa

Emmerich/Kleve.  Vergewaltigung, Körperverletzung, Raub, Hausfriedensbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung und mehr: Ein gebürtiger Emmericher steht vor Gericht.

Eine ganze Palette an Delikten werden nun vor dem Landgericht Kleve verhandelt: Ein 21-jähriger gebürtiger Emmericher muss sich ab Dienstag, 4. Februar, vor der Jugendkammer wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit Körperverletzung sowie Raub in Tateinheit mit versuchter räuberischer Erpressung, Hausfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, gewerbsmäßigem Diebstahls in drei Fällen, Brandstiftung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung in zwei Fällen verantworten.

Der Angeklagte soll die genannten zehn Taten in der Zeit vom 28. April bis zum 16. September 2019 in Kleve als Heranwachsender begangen haben. Unter anderem soll er sich in den frühen Morgenstunden des 15. Juni in ungeklärter Weise Zutritt zu einem Haus in Kleve verschafft, sich dort in eine Wohnung begeben, hier entkleidet und zu einer erwachten Frau ins Bett gelegt haben.

Neun Zeugen am ersten Verhandlungstag

Anschließend soll er sie mit einem Brotmesser bedroht und sodann vergewaltigt (und hierbei auch gewürgt) haben. Danach soll er mit mehreren Gegenständen, die er aus der Wohnung gestohlen haben soll, das Haus verlassen haben.

Zum Hauptverhandlungstermin am 4. Februar sind bereits neun Zeugen geladen.

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