Fahrradtourismus

Fahrrad: Knotenpunktsystem soll das Wabensystem ersetzen

Ein Knotenpunktsystem für Radfahrer, wie hier im Kreis Kleve in Kalkar, soll auch im Münsterland eingeführt werden.

Ein Knotenpunktsystem für Radfahrer, wie hier im Kreis Kleve in Kalkar, soll auch im Münsterland eingeführt werden.

Foto: Niklas Preuten

Kreis Borken.  Auch das Münsterland soll bald ein Knotenpunktsystem für Radfahrer bekommen. Eine entsprechende Vereinbarung dazu wurde bereits unterzeichnet.

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Das Knotenpunktsystem ist vielen Radfahrbegeisterten aus den Niederlanden bekannt. Seinen Ursprung hat es jedoch in Belgien. Nun soll es auch im Münsterland als Ersatz für das bisherige touristische „Wabensystem“ eingeführt werden. Dabei geht der Kreis Borken zügig voran.

Anfang Juli unterzeichneten Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die Spitzen der Kommunen des Kreisgebiets eine Verwaltungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure während der Realisierung des Knotenpunktsystems regelt.

Planungsworkshops mit den Kommunen durchgeführt

Der Unterzeichnung gingen umfassende Planungsworkshops des Kreises mit den Städten und Gemeinden voraus. Nun sind zwei externe Ingenieurbüros mit der Bestandsaufnahme und Konzeption der Beschilderung auf dem angedachten Knotenpunktnetz im Kreisgebiet beauftragt.

Angesichts der guten Zusammenarbeit im Kreis Borken zeigt sich Michael Weitzell, Leiter der Stabsstelle beim Kreis Borken, optimistisch, dass der bisherige Zeitplan eingehalten werden kann: „Wenn alles gut geht, kann das neue System im Frühjahr 2021 eröffnet werden“, berichtet Weitzell.

Tourenplaner soll überarbeitet werden

Bis dahin sollen die neuen Knotenpunkthüte und jeweils auf die nächsten Knotenpunkt-Nummern verweisende Schilder in den bestehenden rot-weißen Zielwegweisern installiert sein. Zudem sollen auch die Knotenpunkttafeln, die zur Orientierung an den Kreuzungspunkten einen Überblick über das umliegende Netz geben, aufgestellt werden. Auch der „Tourenplaner“ des Münsterland e. V. sowie die bestehenden Kartengrundlagen sollen überarbeitet werden.

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