Königschießen mit Zielfernrohr

ST. JOHANNES SCHÜTZEN. Bruno Feldmann ist der neue Regent in Dornick. Seine Frau Conny wusste es schon vorher, sie hatte es geträumt.

DORNICK. Das ging aber schnell. Schon mit dem 32. Schuss war das Königschießen in Dornick beendet, Bruno Feldmann der neue König. "Ich hatte das gar nicht mitbekommen, dass der Vogel gefallen war", sagte Feldmann. Er hatte sich bereits abgedreht und der nächste Königsbewerber war bereits zum Gewehr geschritten, "da vielen die plötzlich alle über mich her", so der 40-jährige Linienführer.

Er meinte die Kameraden vom siebten Zug, die anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums zum Königschießen angetreten waren und dem frischgebackenen König gratulierten. Seine Frau Conny, die Feldmann zur Königin erkor, hatte es kommen sehen: "Ich hatte geträumt, dass mein Mann König wird."

Zuvor hatten sich Ralf Schumacher (Kopf), Robert van Ackeren (rechter Flügel) und Horst Derksen (linker Flügel) die Preise geholt. Erstmals kam beim Königschießen ein Zielfernrohr zum Einsatz. "Voriges Jahr hat das Schießen unheimlich lange gedauert", erläuterte Schriftführer Heiner Hübbers.

Vizekönig wurde Sascha Gipkens. Bei der Jugend setzte sich Maximilian Bergerfurth durch und wurde neuer Jungschützenkönig. Jugendprinzessin wurde Jenifer Kleipaß. Julien Schmitz ist der neue Schülerprinz.

Aus den Händen von Bezirksbrudermeister Johannes Griebler erhielt Brudermeister Gerd Böcker das St. Sebastianus-Ehrenkreuz, das dokumentiert, dass Böcker sich "in hervorragender Weise über einen längeren Zeitraum um das Schützenwesen verdient gemacht hat". Den hohen Bruderschaftsorden erhielt Werner Borkes und Alois van Ackeren bekam das silberne Verdienstkreuz.

Für ihre langjährige Treue zu den St. Johannes Schützen wurden Gerd Roebrock, Herbert Gatzka und Manfred Reinen (alle 50 Jahre) sowie Leo Reinen, Norbert Mey und Helmut Terhard (40 Jahre) geehrt. Auf ein Vierteljahrhundert Mitgliedschaft können Jörg Booms, Friedel Derksen, Harry Sievers, Botho Brouwer und Jürgen Koblitz zurückblicken.

Im Festzelt spielten an den drei Festtagen die "Igles" und "Live Style" zum Tanz auf. Traditionell wurden zum Königsball am Sonntagabend die Königspaare mit ihrem Thron aus den Nachbardörfern Praest und Vrasselt begrüßt.

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