Kreismusikschule

Kreismusikschule Kleve feierte ihr 50-Jähriges in Emmerich

Mit einer großen Licht- und Bühnenshow wurde das 50. Jubiläum der Kreismusikschule Kleve gefeiert.

Mit einer großen Licht- und Bühnenshow wurde das 50. Jubiläum der Kreismusikschule Kleve gefeiert.

Foto: Thorsten Lindekamp

Emmerich.   Die Kreismusikschule Kleve hatte zu Pop’n’Keyz live geladen. Damit wurde unter Beweis gestellt, dass die Einrichtung zeitgemäße Musik macht.

Es ist schon eine erstaunliche Zahl, wenn man liest, dass in der Kreismusikschule Kleve mit ihren Standorten in Kleve und Geldern heute jährlich mehr als 2000 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Es sind inzwischen 50 Jahre her, als der Kreis Kleve mit 16 kreisangehörigen Städten und Gemeinden zunächst zwei Musikschulen – in Kleve und Geldern – gründete. Heute werden die beiden Schulen von Kleve aus verwaltet und bieten alle Musik-Stilrichtungen von Klassik über Pop, Jazz bis zur Folklore an.

Eine einstündige Show im Stadttheater Emmerich

Im 50. Jahr ihres Bestehens wollte man zeigen, dass eine Musikschule auch moderne musikalische Formen bieten kann: Popmusik in Verbindung mit großer Lightshow, Tanzeffekten und Videoclips.

Die große einstündige Show im Stadttheater Emmerich wurde von Ronald van Barele, dem Lehrer für Keyboard an der Kreismusikschule, vorbereitet und mit einem großen Aufwand an Technik realisiert.

Die Begrüßung übernahmen der Schulleiter

Der Titel hieß Pop ‘n’ Keyz live. In gut organisierten Beiträgen und mit häufig wechselnden Lichteffekten und Tänzen, ergänzt durch großformatige Leinwandprojektionen, sorgten die Mitwirkenden immer wieder für Abwechslung. Die Zuhörer im gut besetzten Haus spendeten viel Beifall.

Die Begrüßung übernahmen Thomas Dieckmann, Leiter der Schule, und Herbert Ulrich als stellvertretender Bürgermeister, der die gute und solide Arbeit der Kreismusikschule lobte und die grenzüberschreitenden Aktivitäten besonders hervorhob: „Die Sprache der Musik ist überall verständlich!“

Die Lichteffekte beeindruckten durch Einfallsreichtum

Mit einem auch akustisch angenehmen Sound begannen fünf Keyboards, zwei Keytars und zwei Leadvocals (Sängerinnen) das Programm. Wie in vielen anderen Beiträge wurden sie unterstützt von einfallsreichen Lichteffekten und einer großflächigen Leinwandprojektion, die Urlaubsbilder oder grafische Konstruktionen zeigte.

Viele Songs waren weniger bekannt, überzeugten aber

Die nächsten Beiträge, bei denen die Akteure oft wechselten, machten die Besucher mit den Edsel Camron Dancers bekannt. Es waren kleine, sportlich gut trainierte Gruppen von jungen Tänzerinnen, die auch in drei Beiträgen allein mit der Musik die Bühne beherrschten. Besonders gut gelangen der „Salsa Mix“ und „Iphone Ringtone“. Viele gespielte Songs waren weniger bekannt, überzeugten aber in der Realisation.

Daneben fielen zwei bekannte Hits auf. Marjolijn sang mit viel Gefühl, begleitet von Keyboards und Keytars, den Hit von Leonhard Cohen „Hallelujah“. Die niederländische Sängerin Lia Lois hatte mit dem Song 2009 großen Erfolg in den Charts.

Zum Schluss gab es viel Applaus

Gwen und Letitia beendeten das Konzert mit Nenas bekanntem Hit: „Irgendwo, irgendwie, irgendwann“, begleitet von Keyboards und Keytars. Zum Schlussbild versammelten sich dann mehr als 40 Schüler auf der Bühne und nahmen den begeisterten Beifall des Publikums entgegen.

Das Konzert bestätigte die Behauptung von Herbert Ulrich: „Wer die gleichen Popidole und Komponisten schätzt, findet schnell eine gemeinsame Basis – eine Basis, die wir heute mehr denn je brauchen!“

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