Kirmes

Kurz vor der Reeser Kirmes sagten zwei Großfahrgeschäfte ab

Wenn die Sonne scheint, ist kaum ein Durchkommen auf der Reeser Kirmes. Archivfotos: Thorsten Lindekamp

Wenn die Sonne scheint, ist kaum ein Durchkommen auf der Reeser Kirmes. Archivfotos: Thorsten Lindekamp

Foto: NRIGAST1

Rees.   Zwei Absagen für Rees! Frank Schlüter konnte zumindest für ein Großfahrgeschäft Ersatz beschaffen. Der Kirmesspaß bleibt dennoch ungetrübt.

Vor der Kirmes ist die Spannung groß, welche Fahrgeschäfte in diesem Jahr die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Doch bei Frank Schlüter, verantwortlicher Organisator der Reeser Kirmes, liegen die Nerven blank: „Kurzfristig haben uns gleich zwei von drei Großfahrgeschäfte sitzen lassen und werden trotz drohender Vertragsstrafe nicht nach Rees kommen“, ärgert sich der Verantwortliche im Reeser Rathaus.

Der Fassanstich erfolgt am Samstag

Zumindest gelang es Schlüter dank jahrzehntelanger Kontakte, für ein Fahrgeschäft kurzfristigen Ersatz zu finden. Ob auch das zweite Fahrgeschäft noch ersetzt werden kann, ist derzeit fraglich. „Wir sind pausenlos in Telefongesprächen, aber versprechen kann ich nichts“, hat Schlüter die Hoffnung nach gleichwertigem Ersatz noch nicht aufgegeben.

Abgesagt hat Big Spinn, das vor der Sparkasse aufgebaut werden sollte, das wurde jetzt durch den Breakdancer ersetzt. Abgesagt hat ebenfalls das Fahrgeschäft Flash am Busbahnhof. Aber auch wenn dieses Großfahrgeschäft nicht mehr ersetzt werden kann, warten auf alle Altersgruppen attraktive Stände und Fahrgeschäfte.

Die Festtage starten mit dem Kirmes-Wochenmarkt am Samstag, 23. September, um 8 Uhr, ehe die stellvertretende Bürgermeisterin Mariehilde Henning und die beiden Reeser Ortsvorsteher Manfred Dicker und Waldemar Prust gemeinsam um 15 Uhr mit dem Fassanstich die Kirmes eröffnen. Während sich die Erwachsenen auf eine Runde Freibier freuen können, haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, für eine halbe Stunde alle Fahrgeschäfte zum halben Preis auszuprobieren.

75 Schausteller sind vor Ort - bis jetzt

Preisnachlässe locken am Kirmesmontag auf die Kirmes, die sich vom Busbahnhof bis zur Sparkasse erstreckt. Viele der 75 Schausteller bieten von 14 bis 19 Uhr insbesondere für Kinder und Familien Sonderaktionen an. Kinder und Jugendliche werden ihre Hauptaufmerksamkeit auf 14 Groß- und Kinderfahrgeschäfte lenken. „Der beliebte Auto-Scooter und sowie der Musik-Express dürfen nicht fehlen, darüber hinaus sorgen weitere Attraktionen für Nervenkitzel und Magenkribbeln“, macht Schlüter neugierig.

Neben zahlreichen Speise- und Getränkeständen kommen auch die jüngeren Kirmesbesucher auf ihre Kosten. Insgesamt sechs Kinderkarussells werden für strahlende Kinderaugen sorgen. So konnte das Organisationsteam wieder ein Kettenkarussell speziell für Kinder und den beliebten „Flieger“ nach Rees holen.

Feiern an der Showbühne

Am Carl-Kempkes-Weg, gegenüber des Busbahnhofes, gibt es wieder eine Showbühne mit Biergarten. Dort präsentieren DJ und Live-Band aktuelle Musik und Hits aus den 80er- und 90er-Jahren. Am Samstag spielt ab 17.30 Uhr die Band „Back to the Roots neue Generation“. Von Sonntag bis einschließlich Dienstag sorgt DJ Jag David für tolle Kirmes-Stimmung. Der DJ legt jeweils ab 17 Uhr auf. Einzig am Dienstag wird erst um 18 Uhr begonnen.

Wenn die Reeser Kirmes am Dienstag zu Ende geht, findet am Mittwoch, 28. September, der traditionelle Krammarkt statt. Etwa 150 Markthändler öffnen ihre Stände bereits um 8 Uhr und bieten bis 15 Uhr ihre Waren an. Marktschreier, Angebote von A bis Z sowie der traditionelle grüne Hering sorgen dabei für ein besonderes Krammarkt-Flair.

>> ILLUMINATION DER RHEINBRÜCKE

Ein besonderes Highlight wartet zum Ende der Reeser Kirmes auf die Besucher. Das bekannte Feuerwerk beginnt am Dienstag, 26. September, gegen 21 Uhr. Dabei lohnt es, sich bereits um 20.45 Uhr an der Rheinpromenade einzufinden, wenn der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Rees offiziell die Beleuchtung der Reeser Brücke in Betrieb nimmt.

Die Beleuchtung der Rheinbrücke ist durch den VVV ins Leben gerufen worden, der unter anderem mit seinem Kirmes-Bierstand an der Pumpe auf dem Marktplatz Einnahmen erwirtschaftet. Die laufenden Stromkosten werden künftig durch die Stadt übernommen.

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