Wochen-Kommentar

Lage Netterdensche Straße in Emmerich ist ein Trauerspiel

Kommentarfoto Marco Virgillito freundlich

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Foto: Thorsten Lindekamp / NRZ

Emmerich.  An der Netterdenschen Straße in Emmerich deutet sich keine Verbesserung an. Verkehrslage bleibt problematisch. Perspektiven des Lichtermarktes.

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Die Hoffnung, dass sich die Lage an der Netterdensche Straße, wo vor knapp zwei Jahren die neue Anschlussstelle „Emmerich Ost“ eröffnet wurde, noch verbessert, tendiert gegen Null. Sowohl für die direktere Anbindung der Betriebe an der Budberger Straße über den Ravensackerweg, als auch für den Lückenschluss beim Radweg bis zur Duirlinger Straße (auch schon eine B-Lösung) scheinen die Fronten völlig verhärtet zu sein. Die Anlieger haben die Nase voll von halbherzigen Angeboten und Gesprächsversuchen. Da wird sich in den nächsten Jahren nichts tun! Ein Trauerspiel.

Die Frage stellt sich nicht: Der neue Aldi-Markt direkt an der B220 wird ein voller Erfolg. Auch wenn am ersten Tag vor allem Emmericher aus dem näheren Umfeld aus Neugier gekommen sind.

Lichtermarkt am Rathaus hat langfristig noch mehr Perspektive

Zwei andere Faktoren sorgen dafür, dass das eine sichere Nummer ist: a) Die Kunden aus den Niederlanden haben zum Aldi den kürzesten Weg, um günstig in Deutschland einzukaufen; b) Der Durchgangsverkehr zwischen Kleve und der A3 wird die Gelegenheit nutzen, den Einkauf ohne Umweg zu erledigen. Hier klingeln die Kassen.

Am Wochenende feiert der 1. Lichtermarkt in Emmerich Premiere. Nach dem Aus des Borgheeser Weihnachtsmarktes des Lions Clubs ist es gut, dass die Stadt sich um eine neue Alternative bemüht. Hoffentlich passt das Wetter und es kommen viele Besucher. Mit Blick auf die Umgestaltungspläne für den Geistmarkt könnte der Lichtermarkt langfristig atmosphärisch sogar noch mehr Potenzial haben.

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