Premiere

Laienspielschar Heelden will mit neuem Lustspiel begeistern

Aufgeregt? Klar! Aber das muss für die Mitglieder der Laienspielschar Heelden auch sein.

Foto: Thorsten Lindekamp

Aufgeregt? Klar! Aber das muss für die Mitglieder der Laienspielschar Heelden auch sein. Foto: Thorsten Lindekamp

Heelden/Herzebocholt.   Die Heeldener Laienspielschar zeigt das Lustspiel „Mein Name ist Hase“. Nach Jahren wird wieder in der Bürgerhalle Herzebocholt gespielt.

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Seit mehr als 40 Jahren gibt es die Laienspielschar in Heelden. 1973 wurde sie gegründet und die „Schauspieler“ sind auch nach vielen Jahren immer noch mit viel Elan dabei. Zum Glück. Denn jedes Jahr im Januar erfreuen sie die Zuschauer mit ihren Lustspielen und Schwanks. Lediglich zweimal musste krankheitsbedingt die Aufführung ausfallen.

Auch in diesem Jahr hat die Gruppe wieder von Oktober bis Dezember zweimal wöchentlich geprobt und mittlerweile sitzt das Lustspiel in drei Akten. 2018 können sich die Zuschauer auf „Mein Name ist Hase“ von Erich Koch freuen.

Das Stück ist der Gruppe wie auf den Leib geschnitten

Ausgewählt wurde das Lustspiel von Andreas Terhorst und André Kresken – aus einer Vorauswahl von 16 Stück. „Einige konnten wir nach dem Lesen sofort wieder verwerfen“, meinte Andreas Terhost, „andere passten nicht zu der Anzahl der Schauspieler, die uns zur Verfügung stehen. Und das Stück ,Mein Name ist Hase’ ist einfach uns wie auf den Leib geschnitten.“

Da belauscht Ewald (André Kresken) heimlich ein Gespräch seiner Frau Jolante (Ulrike Kreischer) mit dem Hasenzüchter Gerd (Markus ten Brinke), bringt natürlich wieder alles durcheinander und sorgt damit für die Verwirrungen, von welchem die Theaterstücke der Laienspielschar leben. „Das ganze Stück ist geprägt von Missverständnissen“, so André Kresken, der vor 17 Jahren zum ersten Mal als Freund von Bommel in dem Stück „Verrückte Heimkehr“ auf der Bühne stand.

Immer noch Lampenfieber

Mittlerweile glänzt er jährlich in diversen Hauptrollen und hat immer noch eine Menge Spaß daran. „Und natürlich habe ich auch immer Lampenfieber“, meint Kresken.

Sieben Jahre alt war Christoph Hütten als er vor fast 40 Jahren zum ersten Mal als Gartenzwerg in einem Kinderstück mitspielte und ist seit der Zeit mit zwei Ausnahmen in verschieden Rollen, unter anderem als Pfarrer, Wirt, Inder, Sohn oder was immer zu ihm passte auf der Bühne der Laienspieler unterwegs. „Auch ich bin immer noch nervös, wenn ich auf die Bühne muss“, gestand er, „wenn ich es nicht wäre, dann würde ich kein Theater mehr spielen.“

Aber nicht nur ein neues Theaterstück hat am Samstag Premiere, sondern in diesem Jahr ist man wieder zurückgegangen in die Bürgerhalle Herzebocholt. Nach den Anfängen bei Langenhorst traten die Laienspieler schon einmal einige Jahre in Schüttenstein auf, bis sie vor 17 Jahren ausweichen mussten nach Wertherbruch. Da die Halle in Wertherbruch in diesem Jahr nicht zur Verfügung stand, ging es zur alten Wirkungsstätte zurück. „Und hier wollen wir dann auch in Zukunft bleiben“, verriet Terhorst.

>> TERMINE UND PREISE

Die Laienspielschar tritt in der Bürgerhalle in Herzebocholt am Samstag, 6. Januar, 19.30 Uhr und Sonntag, 7. Januar, 17 Uhr, auf. Im Bürgerhaus Rees am Samstag, 13. Januar, 19.30 Uhr und Sonntag, 14. Januar, 17 Uhr. Der Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn.

Der Eintritt beträgt 7,50 Euro; für Kinder drei Euro.

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