Orkan Friederike

Landprobleme: Androper blieben lange ohne Telefon

Norbert Mey und Monika Wierinja wohnen in der Andropschen Siedlung und sind sauer. In der Reeser Ortschaft Androp waren zwölf Haushalte seit dem Orkan Friederike ohne Telefonanschluss - bis zum  2. Februar. Zu lang hat’s gedauert, finden die beiden.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Norbert Mey und Monika Wierinja wohnen in der Andropschen Siedlung und sind sauer. In der Reeser Ortschaft Androp waren zwölf Haushalte seit dem Orkan Friederike ohne Telefonanschluss - bis zum 2. Februar. Zu lang hat’s gedauert, finden die beiden.

Androp.   Zwölf Haushalte blieben nach Orkan Friederike vom 18. Januar bis zum 2. Februar ohne Telefonanschluss. Wie sich die Reparatur beschleunigte.

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Es war der 18. Januar, an dem Friederike auch am Niederrhein wütete. In Androp riss der Orkan an jenem Donnerstag eine Telefonleitung ab. „Ich habe bei der Deutschen Telekom angerufen“, erklärt Norbert Mey, „es sollte innerhalb von 24 Stunden erledigt sein, hieß es.“ Auch andere meldeten den Schaden, da nämlich zwölf Haushalte in der Nachbarschaft Andropsche Siedlung betroffen waren.

Doch es tat sich nichts. Mey hakte nochmal nach und bekam die Information, die Arbeiten seien im Gange. „Vor Ort konnte ich aber keine Reparaturarbeiten sehen“, sagt er der NRZ. Dann hieß es, am 31. Januar würde der Schaden behoben. Da sich wieder nichts tat, hoffte Mey über die NRZ Bewegung in die Sache zu bekommen. Denn inzwischen wurde der 6. Februar als möglicher Reparaturtermin anberaumt.

Immer wieder vertröstet

Die NRZ schrieb die Telekom am 31. Januar an, die sich melden wollte, dies aber bis Mittwoch nicht machte. Aber es scheint gefruchtet zu haben Denn am 1. Februar kam dann ein Techniker, dem der Schaden erst am 31. Januar gemeldet worden sei, nach Androp. Dieser konnte den Schaden bis zum 2. Februar weitgehend reparieren. „Bei einem Haushalt funktioniert das Telefon immer noch nicht“, berichtete Norbert Mey am 7. Februar.

Den Androper hat das Verhalten der Telekom sehr geärgert. „Ich verstehe, dass die Telekom nach dem Orkan viel zu tun hatte. Aber wir leben hier auf dem Lande. Das muss man anders beurteilen als in der Stadt. Ein Nachbar ist 92 Jahre alt. Mit einem Handy kann er nicht umgehen. Auch Kranke waren betroffen.“ Es sei eine Unverschämtheit darauf zu verweisen, dass man das Geld für die Zeit des Ausfalls ja zurück bekomme. Darum ging’s nicht.

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