Reise

Millinger und Halderner sind von der Jordanien-Reise zurück

Pfarrer i.R. Marian Szalecki (rechts) hatte die Reise nach Jordanien und Israel organisiert. Das Gruppenfoto der Reisegruppe entstand an der Geburtskirche in Bethlehem.      

Foto: privat

Pfarrer i.R. Marian Szalecki (rechts) hatte die Reise nach Jordanien und Israel organisiert. Das Gruppenfoto der Reisegruppe entstand an der Geburtskirche in Bethlehem.      

Millingen.   Reisegruppe kam mit vielen neuen Eindrücken aus Jordanien und Israel zurück. Organisiert hatte die Studienreise der Pfarrer i.B. Marian Szalecki.

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Die Besuch von Petra, der roten Stadt, war einer der Höhepunkte der 13-tägigen Reise nach Jordanien und in das Heilige Land. Dorthin hatten sich 27 Reisende auf den Weg gemacht. Der Weg der Reisegruppe führte über die historische Königstrasse und durch das Wadi Mujji, dem malerisch gelegenen Grand Canyon Jordaniens. „Unglaublich, das Farbenspiel dort“, schwärmt Tina Oostendorp, eine der Teilnehmerinnen.

Die Reise sei bestens vorbereitet worden von Pfarrer i.R. Marian Szalecki, früher in der Seelsorgeienheit Millingen-Haldern tätig. Befremdlich war für die Gruppe, dass in Jordanien während der gesamten Fahrt immer ein bewaffneter Polizist der Tourismus-Polizei an Bord des Reisebusses war. „Aber das ist seit zehn Jahren üblich“, hat Tina Oostendorp erfahren.

Die Gruppe mit vielen Teilnehmern aus Millingen und Haldern erlebte Jordanien als ein landschaftlich ausgesprochen schönes, ruhiges und freundliches Land. „Auch von den immer noch umherziehenden — wenn auch heute überwiegend motorisierten – Beduinen wurden die Reisenden herzlich aufgenommen“, so Mitreisender Johannes Drost.

Von der Hauptstadt Amman aus wurden historische Ausgrabungsstätten besucht. So die besterhaltene Ruinenstadt der römischen Zeit Jerash (Geresa), das griechisch-orthodoxe Kloster Mar Elias und im heutigen Um Qais die einstige griechisch-römische Stadt Gadara.

Taufzeremonien am Jordan beobachtet

Auf der Weiterfahrt nach Madaba erreichte die Gruppe die Stelle im Jordan, wo Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde. Auch einige Reisende ließen es sich nicht nehmen, zumindest die Füße im Jordan zu baden. Dort beobachteten die Reisenden auch viele Taufzeremonien auf beiden Seiten des Flusses. „Die Jordanier behaupten, dass Jesus auf ihrer Flusseite getauft worden ist, die Israelis dagegen auf ihrer“, so Oostendorp.

Weiter ging es zum Berg Nebo, von dem aus Moses zum ersten Mal das gelobte Land gesehen hat. Danach wurde das schon erwähnte Petra, die Hauptstadt des einstigen nabatäischen Königsreiches (ca. 300 v. Chr.), angesteuert, wo der Zugang zu den Königsgräbern, die natürlich besichtigt wurden, nur über eine 1000 Meter lange Felsenschlucht (Al Siq) erreichbar ist.

Auf dem Weg Richtung Totes Meer wurde Zwischenstopp in der Wadi Rum Wüste eingelegt, um diese auf einer Jeep-Tour zu erkunden. Einige nutzten auch die Gelegenheit für einen Kamelritt. „Das schaukelt ganz gehörig“, machte Tina Oostendorp die Erfahrung.

Nun ging es weiter nach Israel. Über die King-Hussein-Bridge erreichte man Jericho und fuhr nach Jerusalem zur Klagemauer. Besonders ergreifend war auch der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, so die Reisenden.

Grabeskirche und Ölberg besichtigt

In Jerusalem wurde die Pater Noster Kirche, der Ölberg, der Garten Gethsemane und die Grabeskirche besucht. Selbstverständlich gab es auch eine Pause in der Altstadt mit landestypischen Snacks. Über En Karem, dem Geburtsort Johannes des Täufers, ging es nach Bethlehem in die Geburtskirche.

Die letzte Station war Tel Aviv. Von dort ging es zum See Genezareth mit Bootsfahrt und Petrusfisch essen. In Tabga, in der Nähe des Berges der Seligpreisungen, feierte die Gruppe mit dem mitgereisten Pfarrer Richard einen Gottesdienst. In Kapernaum wurde das mit einer Kirche überbaute Haus des Simon Petrus und die Synagoge aus dem 3. Jh. besichtigt.

Am letzten Tag vor der Abreise nutzten die Reisenden die freie Zeit zur Erholung am Mittelmeer oder zum Besuch der uralten Hafenstadt Jaffa.

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