Verzögerter Straßenausbau

Müssen Anlieger der Goebelstraße für den Ausbau mehr zahlen?

Der Ausbau der Goebelstraße hat sich deutlich verlängert. Unter anderem musste bekanntlich doch die Bäume der Alle gefällt werden, weil im Untergrund eine Schotterschicht das Wurzelwachstum nach unten behindert hat, die Bäume somit nicht standfest sind. Es wird neue Anpflanzungen geben.

Der Ausbau der Goebelstraße hat sich deutlich verlängert. Unter anderem musste bekanntlich doch die Bäume der Alle gefällt werden, weil im Untergrund eine Schotterschicht das Wurzelwachstum nach unten behindert hat, die Bäume somit nicht standfest sind. Es wird neue Anpflanzungen geben.

Foto: Konrad Flintrop

Emmerich.   Stadt Emmerich prüft, ob Anlieger der Goebelstraße für den veränderten Ausbau der Goebelstraße an den 128.000 Euro Mehrkosten zu beteiligen sind.

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Ab sofort können sich Anwohner und interessierte Bürger einen Einblick über die aktualisierte Gestaltung der Goebelstraße verschaffen. Nachdem sich Ende Oktober herausgestellt hat, dass sämtliche Eichen in der als geschützt eingestuften Allee gefällt und durch neue ersetzt werden müssen, hat das beauftragte Planungsbüro den Gestaltungsplan für die Straße nochmals überarbeitet, berichtet die Stadt Emmerich.

Projektseite steht online

Die Stadtverwaltung hat jetzt eine Projektseite für den Ausbau der Goebelstraße freigeschaltet, auf der es neben dem überarbeiteten Gestaltungsplan auch eine Chronologie des Gesamtprojektes gibt. Die Seite findet sich auf www.emmerich.de unter „Stadt & Rathaus“, und dann „Zentrale Projekte“.

Die Mehrkosten für die Baumfällungen und Neuanpflanzungen der Eichen belaufen sich insgesamt auf rund 128.000 Euro. Ob und in wie weit diese zusätzlichen Kosten auf die zu erhebenden Straßenausbaubeiträge umzulegen sind, werde derzeit innerhalb der Verwaltung geprüft.

Vor Weihnachten nicht fertig

Wie berichtet wird der Ausbau der Goebelstraße nicht, wie ursprünglich geplant, vor Weihnachten komplett fertiggestellt werden. Die finalen Asphaltarbeiten können nur bei Plustemperaturen und entsprechender Witterung erfolgen. Stadt und beauftragte Unternehmen gehen aber weiterhin davon aus, dass die Erreichbarkeit der Grundstücke uneingeschränkt möglich sein wird. Kurzfristig erforderliche Einschränkungen bei der Befahrung der Grundstücke werden mit den betroffenen Anwohnern abgestimmt.

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