Konzert

Musikalische Reise in Emmerich enthielt zig bekannte Lieder

Das Publikum war von der Chorgemeinschaft Happy Sound 68 zu einer musikalischen Reise in die Nacht eingeladen worden.

Das Publikum war von der Chorgemeinschaft Happy Sound 68 zu einer musikalischen Reise in die Nacht eingeladen worden.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm

Emmerich.  In Emmerich was das Publikum im PZ des Willibrord-Gymnasiums zu einer musikalischen Reise in die Nacht von der Chorgemeinschaft eingeladen.

„Lichter der Stadt - eine musikalische Reise in die Nacht“ - So nannte die Chorgemeinschaft ihr sommerliches Konzert im PZ des Willibrord Gymnasiums am Samstagabend. Es war in der Tat eine schöne sommerliche und musikalische Reise, doch die Lichter der Stadt sind auch noch zum Schluss der der Veranstaltung gegen 20 Uhr noch nicht angegangen.

Die Mitte des PZ war ansprechend besetzt und man merkte den Besuchern an: Das waren Lieder, die fast alle aus früheren Zeiten kannten, denn neben bekannten Musicalmelodien hörte man man auch bekannte Hits aus dem Schlagerbereich. Dirigent Johannes Wellen hatte sich mit seinem Vorstand für dieses Konzert noch einen besonderen Gag einfallen lassen: Die Moderation zwischen den Programmblöcken hatte eine Person übernommen, die in einem Outfit aus Großmutters Zeiten in einer betont schwarzen Ausrichtung den Raum betrat und natürlich entsprechend empfangen wurde.

Die Reise in die Nacht enthielt viele bekannte Lieder

Sie nahm auf Zuspruch von Johannes Wellen auf der Bühne Platz, erzählte von ihren Erlebnissen mit ihrem Friedhelm. Bald wusste man, dass Elsbeth viel erlebt hatte und dabei - so nebenbei- die einzelnen Lieder des Programms ankündigte. Wellen ergänzte kurze Informationen über Komponisten und Entstehung der Beiträge. Die Reise in die Nacht, auf die sich der Chor mit einigen Instrumentalisten begab, enthielt viele bekannte Lieder, die vom Publikum mit häufigem Kopfnicken oder leisem Summen begleitet wurden.

Mit der ‘ kleinen Reise’ begann der Chor seine Fahrt, die mehrfach durch kleine Instrumentalstücke unterbrochen wurde. Die drei Instrumentalisten passten sich ausgezeichnet dem Chorgesang an und zeigten sich in den eigenen Beiträgen sehr sicher. Besonders gut fand man die Interpretation von ‘Summertime’, dem bekannten Lied von George Gershwin aus seiner Oper ‘Porgy and Bess’, die in einer Siedlung von Afroamerikanern spielt.

Blick auf die Silhouette der Stadt

Während Elsbeth (gespielt von Nicola Wellen) weiter von ihren Erlebnissen mit Friedhelm erzählt und dabei das Träumen und den Wunsch nach einer Fahrt zum Mond auch nicht vergisst, greift der Chor mit seinen gut 20 Stimmen die Idee auf. Mit ‘Mr. Sandman’ und ‘Lady Sunshine’ steuert er auf die Dämmerung zu und beobachtet die Sonne, die hinter den Dächern versinkt.

Mit einem Blick auf die Silhouette der Stadt Emmerich, die von einem Mitglied des Chores gemalt wurde und großflächig am Hintergrund der Bühne zu sehen ist, entlässt der Chor seine Besucher und singt: ‘Die kleine Stadt will schlafen gehn’.

>>>DIE MITGLIEDER DES ENSEMBLES

Die Mitglieder des Instrumentalensembles waren Ludger Calaminus (Flöte), Guus Roeleveld (Klarinette), Cora Schaars (Klarinette, Saxofon). Am Flügel begleitete der Dirigent des Chores Johannes Wellen alle Mitwirkenden.

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