Bürgerhaus

Neue Organisatoren für den Oster- und Frühlingsmarkt gesucht

Karlheinz Jargon bot seine filigranen Holzarbeiten an.

Foto: Thorsten Lindekamp

Karlheinz Jargon bot seine filigranen Holzarbeiten an.

Rees.   Der Oster- und Frühlingsmarkt lockte in das Bürgerhaus in Rees. Nach 22 Jahren fand er vielleicht zum letzten Mal statt. Organisatoren gesucht.

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Ein Hauch von Frühling empfing die Besucher des Oster- und Frühlingsmarkes schon vor dem Bürgerhaus in Rees. Nicht nur, dass die Temperaturen wieder in die Höhe gegangen waren und die Sonne schien, sondern auch eine bunte Blumenpracht lockte die Ostermarkgäste schon von Weitem an. Wie lange sie schon beim Oster- und Frühlingsmarkt mitmache, das wusste Marlies Kerstjens-Wefelnberg gar nicht so genau. Vielleicht zehn Jahre oder ein paar mehr. „Ich bin irgendwann gefragt worden, weil die Organisatoren keinen Gartenbaubetrieb hatten“, erzählte die Gärtnerin aus Bienen, „und seitdem bin ich bei der Stange geblieben.“ Und neben den Blumen gab es dann auch noch Ratschläge, wie man diese am besten behandeln soll, um lange Freude daran zu haben.

Vielleicht ist es ja auch das letzte Mal, dass im Bürgerhaus nach 22 Jahren der Oster- und Frühlingsmarkt stattfindet, denn aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet sich die Gruppenleiterin Vera Lohmann mit ihrem Team von der Organisation. „Die Organisation war sehr arbeitsintensiv, aber es hat uns immer Freude gemacht“, erklärte Lohmann, „leider ist bisher noch niemand interessiert, den beliebten und etablierten Marks weiterzuführen.

„Ich fände es schade, wenn der Markt hier in Rees einschlafen würde“, meinte dann auch Leni Jargon, die mit ihrem Mann Karlheinz nun schon seit zehn Jahren Osterdekorationen aus Holz anbietet, „aber wir Aussteller können das leider auch nicht organisieren, da wir aus vielen verschiedenen Orten kommen.“

Und dabei gab es so Vieles zu sehen und zu kaufen. Warme Socken, wunderschöne Handarbeiten nicht nur um das Thema Ostern, gestrickte und gefilzte Schals, bunte Osterdekorationen, Schmuck oder Schürzen aus alten Jeans. Der Duft von selbstgemachten Seifen lockte so manchen Besucher an. 160 verschiedene Düfte hatte Dieter Nortmann im Angebot. Fußballfans oder Kochprofis kamen bei Doris Gerhards auf ihre Kosten mit Kuscheltieren, Mützen und Schürzen.

Leuchtende Nistkästen

Und wie man aus Marmeladengläser wunderschöne Geschenkgläser herstellen kann, dass erklärte Iris Jagoda den interessierten Kunden gerne und bot sie natürlich auch für kleines Geld zum Verkauf an. Und am Ausgang fielen dann noch die leuchtendbunten Nistkästen auf, die Horst und Lisette Loeffen in Gemeinschaftproduktion hergestellt hatten. Der Erlös aus den Standgebühren und der von den Rollstuhlfreunden Niederrhein organisierten Tombola, Cafeteria sowie dem eigenen Stand mit Marmeladen und Liköre kommt natürlich dem Verein für Freizeitaktivitäten zugute.

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