Kunst

Neue Pop-Art-Ausstellung in der Reeser Galerie MoSiMo

Pop-Art in Form und Farbe zeigt die Reeser Galerie Mosimo.

Pop-Art in Form und Farbe zeigt die Reeser Galerie Mosimo.

Foto: Konrad Flintrop

Haldern.   Die Pop-Art-Ausstellung in der MoSiMo-Galerie zeigt Bilder von insgesamt 17 Künstlern aus Deutschland und Europa.

Wummernde Beats, knallige Farben und legere Mode kennzeichnete die Vernissage zur Ausstellung „Alles andere nur nicht leise“ in der Artraum-MoSiMo-Galerie an der Emmericher Straße. Ein richtiger „roter Teppich“ am Eingang wies den Künstlern und den Gästen den Weg in die Ausstellungsfläche, in der bis zum 5. Januar die Arbeiten von insgesamt 17 Pop-Art-Künstlern zu sehen sein werden.

Daneben präsentierte „Miss MoSIMo“ Simone Schneider mit Hilfe junger Leute ihre eigene Modekollektion -- natürlich auch versetzt mit PopArt-Motiven auf der Jeansjacke und mit originellen Schallplatten-Taschen als modisch-originelles Accessoires. „Nix für graue Mäuse“, bezog sie das auf die Mode und die Bilder.

Den musikalischen Rahmen des Abends setzte das Emmericher Trio „Die von eben“ mit griffigen, kräftigen Beats, Deutsch-Rap mit Stromgitarre und einem temporeichen Sprechgesang.

„Wir mögen es bunt“

„Ich mache ja selbst Pop-Art“, verwies „Miss MoSiMo“ auf die eigenen Arbeiten im Rahmen der Ausstellung. „Das ist einfach ein klasse Thema. Wir mögen es bunt“, hatten Schneider und Müllers für die letzte Ausstellung 2018 -- zugleich auch Jahresausstellung -- die Idee verfolgt, dazu „internationale Künstler herzulocken“. Über das Internet hatten sie dann geforscht, Kontakte genutzt.

Der Serbe Milan Cuk stellt erstmalig in Deutschland aus. Neben den Porträtbildern der Amsterdamer Herman und Jorien Stel fesselten seine Mosaik-Comic-Heldenbilder die Besucher mit am meisten. „Ich mag diese Art von Mythologie und finde da eine Verbindung, auch zum Kampf gut gegen Böse“, beschrieb er seine Leidenschaft für die Motive.

Aber auch andere Formate sind zu sehen, wie die vergrößerten DIN A4-Vordrucke von Michael Engelmann mit Figuren wie „Hulk“, die „Marilyn Monroe“ im „Joker“-Design des Reeser Galeriemalers Waldemar Zech, die bemalten Surfbretter der Kölnerin Susanne Fritsch oder der „T.Rex mit Micky Mouse“ der Niederkrüchtenerin Susanne Rabe.

Die Werke stießen beim Publikum jedenfalls auf Interesse. „Die Bilder hier sind außergewöhnlich. Jedes davon hat etwas“, traf die Weselerin Chiara Hebestreit den Kern.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben