Rosenmontag

Neues Duo rettet den Isselburger Rosenmontagszug

Auch der 33. Karnevalszug in Isselburg zieht vom Stromberg aus über die Minervastraße.

Foto: Konrad Flintrop

Auch der 33. Karnevalszug in Isselburg zieht vom Stromberg aus über die Minervastraße. Foto: Konrad Flintrop

Isselburg.   Jürgen Neuhaus und Tim Wessels haben die Organisation des Isselburger Rosenmontagszug übernommen. Erste Besprechung am 18. Januar geplant.

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Horst Lackermann hatte in Isselburg Jahre lang vor allem einen Beinamen: „Karnevalssheriff“. Kein Wunder: Die Frohnatur hat alljährlich den Isselburger Rosenmontagszug organisiert. Im vergangenen Jahr verkündete der Isselburger dann: „Ich höre auf“. Schweren Herzens, versteht sich. Doch irgendwann ist eben einmal Schluss. Seither warteten die Narren vergeblich darauf, dass es einen offiziellen Nachfolger für den Karnevalssheriff gibt. Doch der ist nun gefunden. Und kommt besser gesagt sogar im Doppelpack daher: Jürgen Neuhaus und sein Sohn Tim Wessels werden die Organisation des Isselburger Rosenmontagszuges übernehmen.

Erste Vorbereitungen sind schon angelaufen

Die ersten Vorbereitungen sind schon angelaufen. „Der Elferrat ist auf uns zugekommen und hat gefragt, ob wir die Organisation des Karnevalszuges übernehmen wollen“, so Jürgen Neuhaus. Natürlich hat sich das Gespann zunächst eine Bedenkzeit erbeten. Und dann letztlich auch zugesagt. Sicherlich zur Erleichterung vieler Narren. Mit Neuhaus und Wessels gehen nämlich Experten in Sachen Frohsinn an den Start. Denn beide gehören dem 1. KC Anholt an. Und mehr noch: Mit Jürgen Neuhaus übernimmt auch ein ehemaliger Karnevalsprinz nun das Führungszepter des Rosenmontagszuges.

Start wird am Stromberg sein

Die neuen Organisatoren wollen zunächst alles so belassen wie es ist. „Für Änderungen wäre die Zeit auch zu knapp. Es sind ja nur noch wenige Wochen bis zum Umzug“, so Neuhaus. Schließlich schlängelt sich der närrische Lindwurm bereits am Montag, 12. Februar, ab Stromberg durch die Isselburger Straßen.

Daher wird der Umzug auch 2018 wie gewohnt stattfinden. „Im Nachgang kann man dann vielleicht schauen, was man eventuell ändern kann“, so Neuhaus. Noch nicht fest steht, wer eigentlich alles mit von der Partie ist beim Umzug. Fest steht natürlich, dass der Elferrat der Kolpingfamilie samt Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar bei dem Rosenmontagszug mitfahren wird. Und auch der obligatorische Stopp am Rathaus wird in diesem Jahr sicher auch nicht fehlen.

Alle Wagenbauer sind zum Treffen eingeladen

Wer als Gruppe beim närrischen Lindwurm über die Minervastraße mitziehen möchte, der kann sich schon einmal den 18. Januar vormerken. Denn dann findet die Vorbesprechung zum Karnevalszug in Isselburg statt. Getroffen wird sich am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr in der Gaststätte Langenhorst in Heelden. Hier bekommen dann die Zugteilnehmer erklärt, worauf zu achten ist. Das Treffen ist auch für die weiteren Planungen wichtig, damit Neuhaus und Wessels wissen, wer letztlich am 12. Februar mitziehen wird.

FESTZELT STEHT WIEDER AM STROMBERG

Neben dem Karnevalsumzug am Rosenmontag darf natürlich eine Sache in der närrischen Zeit nicht fehlen. Auch in dieser Session wird wieder das Karnevalszelt am Stromberg aufgebaut. Natürlich dürfen die Narren darin auch nach dem Umzug gemeinsam feiern.

Übrigens: In der Gaststätte Föcking in Werth gibt es eine Altweiber-Party ab 18.11 Uhr. Kosten: 35 Euro – inklusive Essen und Getränke.

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