Coronavirus

NRW-Grenzkreise beklagen fehlende zusätzliche Impfdosen

Die Kreise in der NRW-Grenzregion zu Belgien und den Niederlanden fordern von der Landesregierung zusätzliche Corona-Impfdosen. (Symbol)

Die Kreise in der NRW-Grenzregion zu Belgien und den Niederlanden fordern von der Landesregierung zusätzliche Corona-Impfdosen. (Symbol)

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Borken.  Grenzregionen zu den Niederlanden und Belgien haben keine zusätzlichen Corona-Impfdosen erhalten. Das beklagt der Landrat im Kreis Borken.

Landrat Kai Zwicker (CDU) aus dem Kreis Borken beklagt in einem Brief an Nordrhein-Westfalens Landesregierung, dass die Grenzregionen zu den Niederlanden und Belgien nach wie vor keine zusätzlichen Impfdosen erhalten haben. Bereits im März hatten alle NRW-Grenzkreise und die Städteregion Aachen dringend darum gebeten. „Zu einer entsprechenden Lieferung ist es bislang aber nicht gekommen“, heißt es in einer Mitteilung des Kreises Borken von Mittwoch.

Niederlande sind seit Dienstag Hochinzidenzgebiet

Die Lage habe sich im Vergleich zu den vergangenen Monaten noch deutlich verschärft. Die Niederlande seien als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft worden. „Ausdrücklich bittet Dr. Zwicker daher Minister Laumann darum, jetzt die zugesagte Lieferung zusätzlicher Impfdosen in die NRW-Grenzregion zu veranlassen“, heißt es in der Mitteilung des Kreises im westlichen Münsterland.

Das Land habe in einer Zusage im März betont, wie wichtig die Aufrechterhaltung des Grenzverkehrs in der Pandemie sei. „Dem lässt sich aus hiesiger Sicht vor allem dadurch Rechnung tragen, dass nunmehr tatsächlich zusätzliche Impfdosen auch ausgeliefert werden, so dass die dem Grenzraum zugedachte Pufferfunktion gegenüber den Niederlanden als Hochinzidenzgebiet nachhaltig gestärkt werden kann“, sagt der Landrat. (dpa)

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