Pfarrzentrum Haldern

Pfarrzentrum in Haldern verknüpft Moderne und Tradition

Auch Bischof Rolf Lohmann kam zur Eröffnung des neuen Pfarrzentrums.

Auch Bischof Rolf Lohmann kam zur Eröffnung des neuen Pfarrzentrums.

Foto: Christian Creon

Rees.   Am Samstag wurde das neue Pfarrzentrum in Haldern eröffnet. Es ist ein neuer Mittelpunkt für das Dorf. Auch Bischof Rolf Lohmann nahm teil.

Ein Pfarrzentrum für jedermann. Eine Mammutaufgabe, die am Samstag einen ersten Abschluss gefunden hat. Denn jetzt konnte das neue Pfarrzentrum von Haldern eröffnet werden. So berichtete auch Felix Schöttler als Vorsitzender des Pfarreirates, dass er stolz sei, dass ein Gebäude geschaffen wurde, das Moderne und Tradition verknüpft.

Aus Pfarrbüro, Pfarrbücherei, Haus Wesendonk und dem bisherigen Pfarr- und Jugendheim ist ein gemeinsamer Mittelpunkt für das Dorf geworden. So sollen die neu geschaffenen Räumlichkeiten für die gesamte Dorfgemeinschaft ein Gewinn sein.

Zur Eröffnung wurden vielen gedankt

Da konnte zur Eröffnung ganz viel Danke gesagt werden. An das Team des Pflegeheimes im Namen von Herrn Fockenberg, an den Hausmeister Bruno Köster, an Michael Herbst, der die Bauaufsicht geleitet hatte, an die zahlreichen helfenden Messdiener und sicherlich noch an viele Beteiligte mehr.

„Das neue Pfarrzentrum stellt unsere bisherigen Gemeindetätigkeiten auf einen neue Ebene. Nun können wir mit noch viel mehr Recht behaupten: Haldern ist lebendig und zukunftsorientiert“, freute sich auch Felix Schöttler, der Vorsitzende des Pfarreirates.

Kinder schenkten selbst gemaltes Bild

Allerdings findet die Jugendarbeit in den Räumlichkeiten des neuen Pfarrzentrums nur begrenzt statt, im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen, die beim Pflegeheim St. Marien ihr neues Zuhause finden werden, wird der Großteil der Jugendarbeit weiterhin im Jugendheim an der Banhofstraße stattfinden.

Als Willkommensgeschenk im neuen Pfarrzentrum wurde dem Vorsitzenden des Pfarreirats, Felix Schöttler, im Namen des Waldzwergen - Kindergartens ein selbstgemaltes Bild der Kinder überreicht. Der Kindergarten und die Arztpraxis DoctoRees sind schließlich schon einige Zeit in den Räumlichkeiten des St. Marien zu finden.

Auch der ökumenische Zusammenhalt wurde bei der Eröffnung deutlich. Man freue sich auf Austausch und Zusammenarbeit, hieß es ch bei der Pfarrerin Frau Berner-Pip. Besonders viel Zeit nahm man sich im Rahmen der Eröffnung für die Einweihung der neuen Kapelle und des Altars im zweiten Stock des Pfarrzentrums.

Was lange währt, wird schließlich gut

So erzählte der Weihbischhof Rolf Lohmann, dass die Gemeindemitglieder einen besonderen Blick auf die Verwundeten der Gesellschaft haben sollten. Sei es einsame, alte oder kranke Mitglieder der Gemeinschaft. „Das muss im Mittelpunkt stehen, wenn Kirche wieder glaubwürdig werden soll“, gab er zu Bedenken.

Wie schön und passend, dass dieser Gedanke durch Pflegeheim, Pfarrzentrum, Kindergarten und Arztpraxis in einem Gebäude hier umgesetzt wird. Eine einzigartige Sozialstruktur in einem Gebäude, wie es sie sonst kaum gibt.

„Früher gab es starken Widerstand gegen das riesige Bauprojekt. Veränderung verursacht immer auch Angst. Aber jetzt wird das Gemeindeleben in seinen vielen Facetten hier sichtbar und heute stehen die Menschen hier und applaudieren, weil wir scheinbar Unmögliches geschafft haben“, erzählte auch Herrn Fockenberg, der Geschäftsführer des Pflegeheimes. Wie sagt man so schön: Was lange währt, wird schließlich gut.

>>ANSPRACHE WURDE PER VIDEO ÜBERTRAGEN

Die Besucher wurden nach der offiziellen Veranstaltung noch mit Suppe und Getränken verköstigt. Später konnten alle Interessierten die Räumlichkeiten des neuen Pfarrzentrums besichtigen.

Da nicht alle Interessierten in die neue Kapelle passten, wurde die Messe und die Ansprache in einen größeren Raum im Erdgeschoss per Video übertragen.

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