Politik

Rees: FDP fordert Notfallplan für Extremwetter-Szenarien

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Die FDP-Fraktion beantragt, für künftige Extremwetterlagen Notfallszenarien zu erstellen.

Die FDP-Fraktion beantragt, für künftige Extremwetterlagen Notfallszenarien zu erstellen.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Rees.  Die FDP-Fraktion beantragt, dass der Bauhof in Rees aufzeigen soll, bei welchen Extremwetterlagen, die eigene Ausstattung nicht ausreichen kann.

Die FDP-Fraktion reagiert auf den jüngsten Wintereinbruch und möchte, dass Rees künftig für so einen Fall besser gewappnet ist. Es sollen Szenarien durchgespielt werden, bei denen der Bauhof an seine Grenzen stößt. Zudem soll ein Plan erstellt werden, wie externe Kräfte im Notfall aushelfen könnten.

So lautet der Antrag der FDP: „Die Leitung des Bauhofbetrieb erhält den Auftrag, Szenarien von Extremwetterlagen aufzuzeigen, bei denen die eigene technische und personelle Situation zur Bewältigung nicht ausreichend ist. Des Weiteren soll auf dieser Grundlage eine Einsatzplanung unter Zuhilfenahme externer Kräfte erstellt werden.“

Aufstockung für seltene Fälle wirtschaftlich nicht vertretbar

„Der Bauhofbetrieb ist in seiner Größe und Ausstattung bestens für die gewöhnlich anfallenden Aufgaben in unserem Stadtgebiet ausgestattet. Leider hat uns der vergangene Wintereinbruch aber auch die Grenzen der Leistungsfähigkeit, trotz eines enormen Arbeitseinsatzes der Mitarbeiter des Bauhofs, aufgezeigt“, heißt es in der Begründung: „Eine personelle oder technische Aufstockung des Bauhofbetriebs in Form von Mitarbeitern, Fahrzeugen und technischem Material ist auf Grundlage der Seltenheit solcher Ereignisse wirtschaftlich nicht zu vertreten.“

Aus diesem Grund soll die Bauhofleitung unterstützt durch die Verwaltung Einsatzplanungen für technische Geräte und Fahrzeuge unter Zuhilfenahme externer Kräfte erstellen. „Wir stellen uns hierzu vor, dass eine Abfrage bei den heimischen Landwirten, Lohnunternehmern, Gartenbaubetrieben und Herstellern/Entwicklern von technischen Geräten stattfindet. In dieser soll geprüft werden, ob die Bereitschaft für die Unterstützung besteht, welche technischen Geräte vorhanden sind, welche Personalstärke zu vorher festgelegten Zeiteneinsetzbar wäre“, so die FDP.

Jährlich die Hilfsbereitschaft neu abfragen

Die hieraus entstandene Planung soll, unter Berücksichtigung einer Vergütung sowie haftungsrechtlicher Fragen, jährlich zum Ende des Wirtschaftsjahres des Bauhofbetriebs durch eine Abfrage der weiteren Unterstützung und einer gegebenenfalls angepassten Planung neu aufgestellt werden.

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