Kürbisschnitzen

Rees: Zum Schluss gab’s für Halderner Kinder Kürbissuppe

Die Kinder hatten viel Spaß beim Kürbisschnitzen am Katholischen Jugendheim St. Georg in Haldern.

Die Kinder hatten viel Spaß beim Kürbisschnitzen am Katholischen Jugendheim St. Georg in Haldern.

Foto: Judith Michaelis / FUNKE Foto Services

Haldern.  Kürbisschnitzen stand jetzt beim Ferienspaß am Halderner Katholischen Jugendheim St. Georg auf dem Programm. Zum Schluss gab’s Kürbissuppe.

Hanni Peters steht lässig an der Treppe vor dem Katholischen Jugendheim. Seit 25 Jahren ist die 64-Jährige nun schon Leiterin der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Rees-Haldern. Und auch in Corona-Zeiten macht sie ihren Job. „Heute ist für die Mädchen und Jungen Kürbisschnitzen angesagt“, sagt sie, während die Kids draußen herumtollen.

Denn fleißig geschnitzt haben die acht bis zwölf Jahre alten Kids die 15 orangefarbenen Kürbisse schon. Zunächst wurden mit dem Messer Muster ausgeschnitten, dann die Kürbisse mit Löffeln ausgehöhlt, Kerzen hinein gestellt und die Deckel wieder drauf gelegt. Wobei: Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen Birgit Fischer (58), Chantal Spettmann (25) und Nils Exo (28) wären die kleinen Kunstwerke eher nicht vollendet worden.

Teilnehmerzahl ist wegen Corona gedeckelt

Die drei standen unter dem aufgebauten, offenen Zelt und legten am Tisch letzte Hand an die kleinen Kunstwerke. Währenddessen stand Helfer Marco nur wenige Meter entfernt an einer Feuerstelle, über der ein Topf hing. „Hier brutzelt die Kürbissuppe – mit Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Brühe, und natürlich mit Sahne verfeinert““, machte der 50-Jährige schon mal Appetit aufs Essen.

Bis 18 Uhr sollten an diesem Tag sowohl die Kürbisse gebastelt als auch die Suppe gegessen sein. „Wegen Corona haben wir auch die Teilnehmerzahl auf zehn Kids beschränkt. Es sollen sich ja möglichst wenig Kinder drinnen im Jugendheim begegnen“, erzählt Hanni Peters. Bezahlt wird der Ferienspaß für die zwei Ferienwochen wieder vom Kreis Kleve.

Insgesamt machen 35 Kinder beim Ferienspaß mit

Theaterspaß mit Rollenspielen und natürlich verkleidet, das alles in der Werkstatt von Silja Böhling-Buhl, Specksteinschleifen unter Anleitung, dazu auch Geschichten zur Herkunft der Steine, ein Ausflug zum Ketteler Hof, ein Kreativtag: „Wir haben noch einiges vor“, sagt die Leiterin der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Darauf dürfen sich die insgesamt 35 Kinder, die sich für die Teilnahme anmelden mussten, weiter freuen.

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