Erhalt der Reeser Turnhalle

Reeser Grundschul-Turnhalle ist weiter in der Diskussion

Das alte Reeser Grundschulgebäude – was soll damit passieren? Darüber gibt es derzeit Meinungsverschiedenheiten.

Foto: Thorsten Lindekamp

Das alte Reeser Grundschulgebäude – was soll damit passieren? Darüber gibt es derzeit Meinungsverschiedenheiten.

Rees.   Die Initiative zum Erhalt der Reeser Grundschul-Turnhalle hat 1223 Unterschriften gesammelt. Darüber wurden die Ratsleute informiert.

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Die Initiative zum Erhalt der Reeser Grundschulturnhalle hat innerhalb von nur vier Wochen 1223 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt. „Wir sind positiv überrascht, wie groß die Resonanz auf unsere Aktion ist“, berichtet Carla Gottwein von der Initiative.

Viele Reeser seien spontan bereit, ihrerseits Unterschriften zu sammeln oder Listen in ihren Geschäften bzw. Gaststätten auszulegen. Ein entsprechender Brief mit dem Ergebnis der Unterschriftenaktion ging jetzt an Bürgermeister Christoph Gerwers und die Mitglieder des Stadtrates.

Darin heißt es: „Das Ergebnis unserer Unterschriftenaktion ist ein Zeichen der Reeser Bürgerinnen und Bürger für den dringenden Wunsch, dass die Verwaltung und die Politik sich nochmal eingehend mit der Frage nach einem möglichen Erhalt der Halle beschäftigen und die bisherige Planung sorgfältig prüfen“, so Gottwein. Die Initiative begrüßt ausdrücklich eine Nutzung durch die Waldorf-Initiative Rees.

An den Ständen auf dem Markt, so Gottwein, sei es immer wieder zu intensiven Diskussionen gekommen – natürlich in erster Linie mit Befürwortern. Es habe sich gezeigt, dass viele die Turnhalle wie auch andere alte Gebäude nicht für abrisswürdig hielten, sondern in ihnen Orte sähen, die das Stadtbild bereicherten. So hätten viele auch gleich für den Erhalt der gesamten Grundschule unterschreiben wollen und sich nach Plänen für das alte Krankenhaus erkundigt. Oder beklagt, dass schon „viel zu viel abgerissen“ worden sei.

Schlechter Bodenzustand beklagt

Seitens der Gegner wurden neben dem Argument „alter Schrott“ und Baulandbedarf auch auf den schlechten Bodenzustand verwiesen. Daher möchte die Initiative nochmals klarstellen: „Es geht uns nicht um eine Erhaltung der Turnhalle (und idealerweise des gesamten Komplexes) um jeden Preis.

Aber angesichts der Tatsache, dass die Turnhalle die Risse (seit 15 Jahren unverändert) vermutlich nur aufgrund von Ausspülungen aufweist, sie seit Jahren dennoch unsaniert genutzt wird und uns viele Handwerker und Architekten ermutigen, dass eine Sanierung möglich sei, möchten wir Sie bitten, angesichts des großen Interesses der Reeser Bevölkerung die Machbarkeit und die Kosten einer solchen Sanierung zu ermitteln.“

Die sei dann, heißt es weiter, im Hinblick auf gegebenenfalls erforderliche Ersatzbaumaßnahmen zu bewerten. „Denn auch die Kosten für eine neue Turnhalle, siehe Planung für den Neubau am Schulzentrum mit 1,8 Millionen Euro., sind erheblich.“

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