Männerchor Harmonie

Reeser Sänger schauten sich Meyer-Werft in Papenburg an

Der Männerchor Harmonie aus Rees hatte eine Tagestour nach Papenburg unternommen.

Foto: privat

Der Männerchor Harmonie aus Rees hatte eine Tagestour nach Papenburg unternommen. Foto: privat

Rees/Papenburg.   Männerchor Harmonie aus Rees startete zum Ausflug nach Papenburg. Dort erfuhr man an Hand von Modellen viel Wissenswertes über den Schiffsbau.

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So manch einer entdeckte sogar Schiffe, mit denen er bereits auf den Weltmeeren unterwegs gewesen ist. Wobei es sich hier um Mini-Kreuzfahrtschiffe gehandelt hat, sprich Modelle. Die hatte der Männerchor Harmonie im Rahmen seines Tagesausfluges nach Papenburg unter anderem angeschaut.

In Rees hatten sich aktive wie passive Chormitglieder am Reisetag bereits um 7.15 Uhr am Busbahnhof getroffen, darunter 24 Sänger, um vom Niederrhein nach Papenburg zu fahren. Um 10 Uhr wurden sie dort von Gästebetreuer Werner Wegner empfangen, der ihnen zunächst die imposanten Anlagen der Meyer-Werft zeigte.

Danach konnten die Harmonie-Mitglieder die Abläufe der Produktion eines Kreuzfahrtschiffes im Rahmen eines kleinen Filmes nachvollziehen. Werner Wegner führte die Gruppe anschließend in einen großen Raum, wo maßstabsgetreu alle Kreuzfahrtschiffe, die auf der Meyer-Werft gebaut wurden, als Modelle ausgestellt waren.

Größte Schifffahrtsbauhalle Europas

Erstaunt waren die Ausflügler über die Fülle der Fakten, mit denen der Gästeführer über die komplexe Materie der Schiffserstellung vertraut machte. Danach ging es vorbei an riesigen Glaswänden. Von dort hatten die Reeser Einblick in die größte Schifffahrtsbauhalle Europas.

Bestaunen konnten sie hier die einzelnen fertiggestellten Blöcke von zwei in Produktion befindlichen Kreuzfahrtschiffen. Etwas weiter sahen sie auch ein für den chinesischen Markt erbautes Kreuzfahrtschiff, was eine Woche später über die Ems Richtung Nordsee ausgeschifft wird.

Alle Harmonisten waren erstaunt über die Dimensionen der Werkshallen. Danach ging es per Bus nach Papenburg zum Hotel Stubbe, wo ein schmackhaftes Essen eingenommen wurde. So gut gestärkt machten sich die Harmonisten ins Stadtinnere von Papenburg auf, wo sie bei strahlendem Sonnenschein in der Fußgängerzone auf einer Brücke unter fachkundiger Leitung von Chorleiterin Cindy Gregoor den neugierigen Passanten ein Ständchen brachten.

Von-Velen-Anlage wurde besichtigt

Unter anderem kamen „Der Hahn von Roveto“ und das Seemannslied beim Publikum sehr gut an. Nach einer weiteren Stadtführung durch das historische Papenburg musste man sich von Werner Wegner verabschieden. Es ging nunmehr an den Stadtrand von Papenburg, wo man in zwei Gruppen aufgeteilt eine Führung durch die „Von-Velen-Anlage“ absolvierte. An Hand von alten Hütten und Moorabbauflächen wurde veranschaulicht, unter welchen harten Bedingungen die Menschen in dem Gebiet damals den Torf abbauten.

Anschließend setzte Regen ein, so dass sich alle schnell in ein altes Kapitänshaus, dem sogenannten „Papenbörger Hus“ einfanden. Hier gab’s erst mal heißen Kaffee und leckeren Kuchen. Um 18 Uhr hieß es Abschied nehmen von Papenburg, die Fahrt führte wieder in Richtung Niederrhein.

Um kurz nach 21 Uhr kamen die Harmonisten in Heelden beim Hotel Langenhorst an, wo man sich wieder stärkte. In gemütlicher Runde ließ die Harmoniefamilie den Tag Revue passieren, bevor es um 23 Uhr in Richtung Rees ging. Dank der guten Vorbereitung durch Franz Tersluisen konnten alle auf einen sehr schönen Tagesausflug zurückblicken, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

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