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Reeser Schulzentrum soll Aufzüge erhalten

Realschulleiter Thomas Wenning zeigt, an welcher Stelle an seiner Schule demnächst ein Aufzug angebracht wird.

Foto: Thorsten Lindekamp

Realschulleiter Thomas Wenning zeigt, an welcher Stelle an seiner Schule demnächst ein Aufzug angebracht wird. Foto: Thorsten Lindekamp

Rees.   Im kommenden Jahr soll ein Aufzug die Barrierefreiheit an der Realschule herstellen. im Gymnasium wird ein Aufzug im Treppenhaus installiert.

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Dass in einem so großen Schulzentrum wie dem in Rees am Westring die Klassenräume nicht barrierefrei erreichbar sind, ist den Schulleitern schon lange ein Dorn im Auge. In der kommenden Bauausschusssitzung am 13. März steht die Installation von Aufzügen auf der Tagesordnung. Ein Aufzug soll an der Realschule am Altbau von außen angebunden werden. Der weitere Aufzug wird im Treppenhaus des Gymnasiums hochgezogen.

Ursprünglich war geplant, in drei Treppenhausbereichen Aufzugsanlagen einzubauen. Doch inzwischen wurde die Planung überarbeitet. Nach der jetzigen Planung können mit zwei Aufzugsanlagen 90 Prozent der Räumlichkeiten am Schulzentrum barrierefrei erreicht werden. Ein Vorschlag, mit dem sich auch die Schulleiter anfreunden können.

Kosten im sechsstelligen Bereich

So soll am Altbau der Realschule ein Aufzug außen an das Treppenhaus angebracht und im Gymnasium im Flurbereich der naturwissenschaftlichen Fachräume ein Innenaufzug eingebaut werden.

Somit wäre nur der rückwärtige Bau der Realschule nicht barrierefrei per Aufzug zu erreichen. In diesem Trakt sind jedoch alle Fachräume im Erdgeschoss, die Klassenräume in den Obergeschossen. Was man schulorganisatorisch berücksichtigen kann. An der Realschule ist es unproblematisch, von außen den Aufzug anzubauen, in den Sommerferien 2019 dann die Glasfassade zum Treppenhaus zu öffnen und die Verbindung herzustellen.

Die Kosten für den Aufzug an der Realschule belaufen sich auf 320.000 Euro. Im Gymnasium ist der Aufwand höher, da der Aufzug mittig im Gebäude liegen sollte. Da das Gymnasium nämlich höhenversetzt errichtet wurde, also einige naturwissenschaftliche Räume Richtung Friedhofsgelände fünf Stufen tiefer als der weitere Flur- und Klassentrakt liegen, kann in dem Bereich der Aufzug von beiden Geschossebenen bedient werden. Er führt bis ins Dachgeschoss.

Einbau im Jahr 2019

Im Erdgeschoss sind dafür entsprechende bauliche Veränderungen am mittig gelegenen Hörsaal erforderlich. Der Hörsaal soll Sammlungsraum werden, da heute größere Sammlungsinhalte auf den Fluren stehen. Zudem wünscht sich die Schulleitung eine verbesserte Zugänglichkeit in den naturwissenschaftlichen Räumen.

Im ersten Obergeschoss soll beim Einbau des Aufzugs auch die Zugänglichkeit zum Verwaltungstrakt verbessert werden. Durch den Eingriff in das Schulgebäude wird in 2018 die angestrebte Glasfaserverkabelung im Gymnasium nur in Teilbereichen vorgenommen und ein Provisorium erstellt.

Die Baumaßnahmen sollen in den Sommerferien 2019 erfolgen. Im Gymnasium wird der Einbau voraussichtlich bis zum Ende der Herbstferien 2019 abgeschlossen werden können.

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