Mitmach-Konzert

Reeser „Winterkinder“ hatten viel Spaß

Martin Hörster verstand es im Bürgerhaus Rees meisterlich, die Mädchen und Jungen beim Mitmach-

Martin Hörster verstand es im Bürgerhaus Rees meisterlich, die Mädchen und Jungen beim Mitmach-

Foto: Thorsten Lindekamp

Rees.   Beim Mitmach-Konzert im Bürgerhaus Rees spannte Martin Hörster die Mädchen und Jungen mächtig ein. Nicht nur Weihnachtslieder wurden gesungen.

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Kinder ab vier Jahren hatten am Samstag Nachmittag im Bürgerhaus Rees ihren Spaß. Schließlich konnten sie sich am „Mitmach-Konzert“ für Kinder erfreuen. Aber auch die Erwachsenen wurden ordentlich eingespannt. Das Konzert stand ganz unter dem Titel „Winterkinder“.

Schneemann bauen, Schlitten fahren, Schneeball-Schlachten… das alles sind Dinge, die Winterkinder im Winter am liebsten machen. All dieses wurde in dem Kinderlieder-Mitmach-Konzert „Winterkinder“ musikalisch an die Kinder vermittelt. Ob dem Weihnachtsmann ein Lied zu singen, oder in der Weihnachtsbäckerei vorbei zu schauen: an diesem Nachmittag sollte es an nichts fehlen.

Ein Vater spielte den Esel

Direkt zu Anfang verbreitete Martin Hörster gute Stimmung bei Kindern, Eltern und Großeltern. Mit Klatschen und Stampfen begrüßte man sich gegenseitig. „Nehmt die Arme nicht runter, stellt euch vor, ich bin Helene Fische mit Damenbart!“, witzelte Hörster.

Besonders Spaß hatte er daran, dass die Kinder beim Durchzählen der Adventskerzen doch glatt die fünfte Kerze anzünden wollten. Organisiert wurde der spaßige Nachmittag vom Kulturamt der Stadt Rees. Schließlich sollen die Kinder ein bisschen musikalische Kultur aufnehmen.

Und das floss immer wieder in das Konzert ein. Ein großer Teil der musikalischen Geschichte drehte sich um die Weihnachtsgeschichte. Da mussten einige mit anpacken. Ein Vater spielte den Esel, der Maria trug, einige Mütter durften die Hotels spielen, die die beiden ablehnten.

Und zwischendurch durften sogar alle Kinder als Kamel-Karawane durch das Bürgerhaus streifen. Da wurde dann ein extra Applaus für die beiden Leit-Kamele verteilt. „Die beiden Papas, die gerade mit dem Handy gefilmt haben, dürfen jetzt eine Aufgabe übernehmen!“, beschloss der Musiker. Und natürlich wurde ein Josef aus den Kindern ausgesucht.

Viel Wortwitz und lustige Melodien

Der konnte sich dann auch prompt eine Maria aussuchen. Die hatte Glück und durfte auf einem Papa alias Esel durch die Reihen reiten. So ging es mit viel Wortwitz und lustigen Melodien durch den Nachmittag.

Dies ist nicht das einzige Konzert von Martin Hörster. Im Moment läuft das Kinderfestival „Bunte Töne“. Im Zuge dessen werden noch einige Konzerte im Bürgerhaus gegeben. Auch andere Konzerte des Festivals werden am ganzen Niederrhein stattfinden. Martin Hörster tritt unter anderem in Schulen und in Kindertheatern auf.

Von manchen Kindern des Saals schon als Opa bezeichnet, gab der Musiker eine wunderbare Vorstellung ab. Er traf den Humor von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen und beeindruckte damit, einen fast kindlichen Spaß an der Sache behalten zu haben. Dabei hinterfragte er mit viel Witz auch manchen Liedertext.

Bei „in der Weihnachtsbäckerei“ hielt er inne und verkündete, dass Plätzchen erst eine halbe Stunde brauchen, um verbrannt zu sein. Mit einem ansteckenden Lachen verkündete er, hier das beste Publikum für seinen letzten Auftritt in diesem Jahr vorgefunden zu haben.

Das macht Lust auf mehr! Und so haben Sigrid Mölleken, die Leiterin des Kulturamtes, und Claudia Scholten fünf bis sechs solcher Mitmachkonzerte im Jahr geplant.

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