Festival

Rock Over Kiebitzsee ist selbst für Regenwetter gewappnet

Beim Rock over Kiebitzsee soll es auch 2019 wieder familiär zugehen.

Beim Rock over Kiebitzsee soll es auch 2019 wieder familiär zugehen.

Foto: Konrad Flintrop / Funke Foto Services GmbH

Elten.  Die Organisatoren von Rock Over Kiebitzsee bieten zwei Tage Festival-Flair. Diesmal muss keiner im Fall der Fälle im Regen stehen.

Die Planungen für das nächste Rock Over Kiebitzsee laufen seit mehreren Wochen auf Hochtouren. Dort wo am vierten Augustwochenende die Bands mit dem Catering versorgt werden, trafen sich nun die Organisatoren zur finalen Besprechung.
Bei seiner dritten Auflage nach dem Comeback des Festivals am idyllischen Kiebitzsee in Elten ist das Team um Erwin Pelser schon eine eingespielte Mannschaft und das familienfreundliche Festival am 23. und 24. August bewahrt auch in diesem Jahr seinen besonderen Charakter.

Mit Schirmen und Zelten für ausreichend Unterstellmöglichkeiten gesorgt

„Es gibt viele Leute die vor 25 Jahren schon hier waren und jetzt mit ihren Kindern kommen“, stellte der Vorsitzende des Vereins Rock Over Pelser erfreut fest und „es ist einfach eine wunderschöne Location hier.“ Das besondere Flair in freundschaftlich, familiärer Atmosphäre begeistert seit jeher Besucher und Musiker gleichermaßen.
„Wir hatten im letzten Jahr das Pech, dass den ganzen Sommer super Wetter war, nur an dem einen Wochenende nicht“, erinnerte Pressesprecher Harald Peschel an den verregneten Samstag im letzten Jahr. Daher haben die Verantwortlichen vorgesorgt und mit Schirmen und Zelten für ausreichend Unterstellmöglichkeiten gesorgt. So stünde dem Festivalspaß auch bei ein paar Regentropfen trotz Open-Air nichts im Weg. Bei einer schlechten Wetterprognose könne durchaus noch nachgelegt werden und Pelser versprach: „Ihr müsst nicht im Regen stehen!“

Freier Eintritt an beiden Tagen

„Das besondere an der Veranstaltung ist, dass es eine soziale Veranstaltung ist“, erklärte Uwe Ferfers vom Orga-Team. Dank der Unterstützung der Sponsoren und dem großen Engagement der ehrenamtlichen Helfer ist der Eintritt auch in diesem Jahr wieder an beiden Tagen kostenlos, „so kann jeder an dem Festival teilnehmen.“ Besonderen Wert legt man im Silberdorf laut Organisatoren auch auf Müllvermeidung: „Die Speisen wie Bratwurst, Schnitzel oder Leberkäse gibt es einfach im Brötchen und die Becher werden gespült und so wiederverwendet.“ Speisen und Getränke werden zu moderaten, familienfreundlichen Preisen angeboten.
Mit dem Erlös des gesamten Wochenendes möchte der Verein wieder einen lokalen, gemeinnützigen Zweck unterstützen. So durfte sich nach dem letzten Festival das Projekt Gemeinsam am Tisch aus Elten über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen.

Abwechslung und Qualität

Musikalisch legen die Macher wieder viel Wert auf Abwechslung und Qualität. „Wir wollen das etwas mischen und sehen zu, dass wir den Bands aus dem Kreis eine Plattform geben, sich darzustellen. Zusätzlich möchten wir aber auch interessant bleiben und schauen immer auch über den Tellerrand hinaus“, so Ferfers zum Konzept.
In diesem Jahr hat Zaphod die weiteste Anreise. Die Band aus Erfurt spielt am Samstagabend, bevor, die am Niederrhein inzwischen bestens bekannten, Stay King Pin zum Abschluss des Festivals bis 22 Uhr die Bühne rocken werden. Auch auf Singer/Songwriter Niekse aus den benachbarten Niederlanden können sich die Besucher am Samstag freuen, er spielt zum Auftakt am zweiten Tag ab 15 Uhr. Komplettiert wird das Programm mit Catch 22 aus Kevelaer.
Am Freitag besorgt die Eltener Band Don´t forget the Joker ab 18.30 den Auftakt, ehe die Planetoids aus Hannover, inzwischen weit mehr als ein Geheimtipp, mit ihrem Disco-Funk-Sound sicher für Bewegung in den Beinen sorgen werden. An beiden Tagen wird es bis 22 Uhr Musik auf der Bühne geben, die Veranstalter rechnen darüber hinaus mit einer Ausschanklizenz bis 24 Uhr.

Noch Helfer gesucht

In Zusammenarbeit mit dem Taxiunternehmen Vels wird ein Shuttle-Service von Emmerich über Hüthum und Elten zum Festivalgelände eingerichtet. Für das Wochenende können die Veranstalter durchaus noch Unterstützung gebrauchen und helfende Hände sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zum Shuttle und alles Wissenswerte rund um das Festival und den Verein findet sich in Kürze auch im Internet unter rock-over.de.

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