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SPD Emmerich hätte gerne Mitfahrbänke in Regenbogenfarben

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Regenbohnenfahnen wie diese sieht man des Öfteren vor Gebäuden wehen. Die SPD Emmerich hätte die Regenbogenfarben gerne als Gestaltung für die Mitfahrbänke in der Stadt.

Regenbohnenfahnen wie diese sieht man des Öfteren vor Gebäuden wehen. Die SPD Emmerich hätte die Regenbogenfarben gerne als Gestaltung für die Mitfahrbänke in der Stadt.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Emmerich.  Die SPD Emmerich würde mit Mitfahrerbänken in Regenbogenfarben gerne ein Zeichen für eine multikulturelle und gastfreundliche Stadt setzen.

Quasi als optisches Highlight beantragt die SPD-Fraktion die Gestaltung der bereits im Januar auf den Weg gebrachten Mitfahrbänke in Regenbogenfarben. „In der Stadt Emmerich am Rhein leben aktuell etwa 32.500 Einwohner, davon rund 18,5 Prozent Ausländer aus Nicht-EU-Ländern und insgesamt etwas über 9000 Menschen mit Migrationshintergrund“, erklärt Meike Schnake-Rupp, Geschäftsführerin der SPD-Ratsfraktion. „Wir sind unter anderem die bunte Heimat von Niederländern, Polen, Türken, Slowaken, Ungarn, Rumänen und Syrern.“

Der Anteil der LGBT-Gemeinde wird deutschlandweit auf etwa 7,4 Prozent geschätzt, womit auch in Emmerich viele Menschen leben dürften, die lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind. Manfred Mölder, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, führt aus, dass die Farben des Regenbogens aber eben nicht nur für die LGBT-Gemeinde stehen, wie man gemeinhin annehme, sondern für die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens.

Regenbogenfarben als Zeichen der Vielfalt

Die Regenbogenfahne und -farben hätten sich seit ihrem Entwurf im Jahr 1978 für den Gay Freedom Day, den Vorläufer der dann folgenden Gay-Prides, als Symbole für Lesben und Schwule entwickelt. Sie stünden aber auch für die Buntheit und Vielfalt des Lebens. „In zahlreichen Kulturen weltweit werden die Regenbogenfarben als Stimmung für Aufbruch, Veränderung und Frieden gesehen. Sie gelten als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD.

Meike Schnake-Rupp fügt hinzu: „Emmerich ist eine bunte und multikulturelle Stadt. Eine tolerante Stadt für viele verschiedene Menschen, Lebensformen und Kulturen!“ Genau dieser Satz soll nach Wunsch der SPD als Schild auf jeder Mitfahrbank angebracht werden. Jeder Nutzer der Mitfahrbänke soll damit an die Toleranz und das überwiegend friedvolle Miteinander in Emmerich erinnert werden. Manfred Mölder wünscht sich, dass die regenbogenfarbenen Mitfahrbänke Freude verbreiten. Mölder: „Wir als SPD möchten ein Zeichen setzen. Emmerich – eine tolerante und weltoffene Stadt zum Wohlfühlen.“

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