Europawahl 2019

SPD-Europakandidat Alkas besucht Stadtwerke Emmerich

Udo Jessner (v.l.), Ingo Sigmund, Prof. Dr. Hasan Alkas und Bürgermeister Peter Hinze beim Treffen bei den Stadtwerken in Emmerich.

Udo Jessner (v.l.), Ingo Sigmund, Prof. Dr. Hasan Alkas und Bürgermeister Peter Hinze beim Treffen bei den Stadtwerken in Emmerich.

Foto: SPD

Emmerich.  Der Kreis Klever Kandidat für die Wahl zum Europäischen Parlament, Hasan Alkas (SPD), war nun bei den Stadtwerken Emmerich zu Gast.

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Jetzt besuchte der Kreis Klever Kandidat für die Wahl zum Europäischen Parlament, Prof. Dr. Hasan Alkas (SPD), die Stadtwerke Emmerich. Mit dabei waren der Bürgermeister der Stadt Emmerich, Peter Hinze (SPD) sowie der Vize-Vorsitzende der SPD Kreis Kleve, Bodo Wißen.

Alkas forscht und lehrt an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Vor einigen Jahren war der Volkswirt für die Europäische Kommission in Brüssel tätig und hat sich intensiv mit der Preisbildung am Strommarkt beschäftigt.

Eine Experte in Sachen Strom

Kein Wunder, dass sich der Austausch, den er mit Stadtwerke-Geschäftsführer Udo Jessner und Vertriebsleiter Ingo Sigmund geführt hat, auf sehr hohem fachlichen Niveau bewegte.

„Die Stadtwerke Emmerich bieten mit ‘Mein Strom’ ein Paket an, dass in Sachen Klimaschutz und Eigenstromerzeugung keine Wünsche offen lässt: Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eigenheims wird mit einem Batteriespeicher und bei Bedarf mit einer Ladeeinheit fürs E-Auto gekoppelt. Die Kunden senken auf diese Weise ihre Stromkosten und fürs Klima wird auch etwas getan. Das Angebot wird sehr gut angenommen,“ erläutert Stadtwerke-Chef Jessner.

Euphorie über die erneuerbaren Energien

Allerdings waren sich Jessner und Alkas einig, dass bei aller Euphorie über die erneuerbaren Energien auch noch auf längere Sicht Kohle- und Gaskraftwerke benötigt würden.

„Die Netzstabilität und die Energiesicherheit müssen Priorität haben“, fordert der Klever, der sich zudem für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in der EU auf diesem Feld ausspricht.

Strom muss bezahlbar bleiben

„Auch müssen gerade wir Sozialdemokraten darauf achten, dass der Strom bezahlbar bleibt. Wenn über die Hälfte des Strompreises für Steuern und die Erneuerbare-Energien-Umlage gezahlt werden muss, ist das auch ein sozialpolitisches Thema.“

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