Straßen NRW sagt Prüfung zu

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Elten.  Die Bürgerinitiative „Rettet den Eltenberg“ kann von einem Erfolg sprechen: Straßen NRW, so bestätigt BI-Sprecher Hans-Jörgen Wernicke der NRZ, habe zugesagt, die aktualisierte Betuwe-Variante der BI doch noch gutachterlich prüfen zu lassen. Welches Büro die Variante prüft, wissen die Eltener Bergretter aber nicht: „Wir vermuten, es wird das Büro Drecker sein, das auch schon die anderen Varianten geprüft hat“, so Wernicke.

Diks steht zu seinem Wort

Dennoch hat die BI Zweifel, ob der Erfolg etwas bringt. Denn im nicht-öffentlichen Arbeitskreis für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr am 6. Oktober, im Ausschuss für Stadtentwicklung am 20. Oktober, im Haupt- und Finanzausschuss am 27. Oktober sowie am 3. November im Rat soll final über das Bahnübergangsbeseitigungskonzept der Stadt Emmerich entschieden werden.

Laut Beschlussvorlage soll der Rat den Gesamtkonsens über alle Beseitigungsmaßnahmen in Emmerich feststellen und die Verwaltung beauftragen, die notwendigen Schritte einzuleiten, um die Gesamtförderung des kommunalen Drittels durch das Land Nordrhein-Westfalen zu erreichen, so die BI.

Dem widerspricht Bürgermeister Johannes Diks aber vehement: „Da geht es nur um das Verfahren 3.3. in Praest. Das hat mit Elten nichts zu tun. Die Bürgerinitiative hat nach wie vor alle Möglichkeiten.“ Die aktuelle Beschlusslage fasse vorbehaltlich andere Versionen, so auch die der BI, ein.

Die Bergretter werfen dem Bürgermeister in einem Brief Wortbruch vor. Dieser habe auf ihrer eigenen Podiumsdiskussion aller Bürgermeisterkandidaten im Hotel Wanders in Elten zugesagt, dass er bei einem für die Bergretter günstigen Ergebnis des Gutachtens bereit sei, dieses als Grundlage für neue Überlegungen zu akzeptieren. Entscheiden müssen dies allerdings die genannten Gremien, somit die gesamte Emmericher Politik und nicht der Bürgermeister allein.

Diks ärgert sich, dass „Sohni“ Wernicke und seine Mitstreiter unnötige Schärfe in die Diskussion hineinbrächten. Und das so kurz vor der Stichwahl. Denn sein Wort breche er nicht, betonte Diks.

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