Tambourkorps Werth

Tambourkorps Werth hatte wieder zum Biwak eingeladen

Die Nachwuchs-Musiker durften schon mal üben.

Die Nachwuchs-Musiker durften schon mal üben.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm

Werth.  Das Werther Tambourkorps hatte zum Biwak eingeladen. Seit 25 Jahren gibt es u. a. für passive Mitglieder und Freunde Kaffee, Kuchen und mehr.

Das Werther Tambourkorps hatte zum Biwak eingeladen. Grund dafür war ein kleines Jubiläum, dass das Werther Tambourkorps auf dem Schulhof der Grundschule in Werth feiern wollte. Denn in diesem Jahr hat man zum 25. Mal am Samstag nach Ferienbeginn passive Mitglieder, Verwandte, Freunde und Bekannte zum mittlerweile schon traditionellen Biwak bei Kaffee und Kuchen, Leckerem vom Grill, kühlen Getränken und netten Unterhaltungen eingeladen.

Und so ganz nebenbei konnten sich die Gäste noch an einem kostenlosen Konzert erfreuen. Es waren nicht wenige, die von der Einladung Gebrauch gemacht hatten. Unter anderem Treckerfreunde aus Vrasselt, die nach einer Rundfahrt über die Niederlande in Werth eine Pause eingelegten. „Weil wir die Werther mögen und weil hier das Gegrillte so lecker ist“, war die Erklärung von Michael van Gemmen.

Der Verein hat über 40 aktive Mitglieder

Und gleich drei Elternpaare hatten ihre Zwillingen von zwei Wochen, sechs Wochen und vier Monate mitgebracht. Wenn da nicht der zukünftige Nachwuchs in den Kinderwagen schlummerte… Mit dem „Marsch um 1700“ und „Marsch der Medici“ begann das Konzert. Zwei Stück, die schon für Anfänger geeignet sind und bei denen auch der neunjährige Fabian zeigen konnte, was er in den letzten Monaten gelernt hatte.

„Ich finde die Musik schön“, gestand der junge Mann, „und es macht mir sehr viel Spaß.“ Über 40 Aktive verfügt mittlerweile das Werther Tambourkorps, das seit 2013 vom Spielmannszug Mehrhoog bei Schützenfesten und öffentlichen Auftritten unterstützt wird und eine Altersspanne von acht bis 74 Jahre abdeckt. Denn auch Heinrich Hübers, der seit 1964 den Korps mit der Trommel unterstützt, denke noch lange nicht ans Aufhören.

Die Veranstalter waren mit der Resonanz sehr zufrieden

„Ich werde dabei bleiben, solange die Füße und der Kopf noch mitmachten“, gestand er lächelnd. Unter Leitung von Martin Tenbrün ging es Schlag auf Schlag weiter. Mit Musikstücken wie dem Steigerlied, Grüße aus Dortmund, dem böhmischen Traum und Melodien aus Sister Act begeisterten die Spielleute die anwesenden Zuhörer. Und so richtig Stimmung kam auf, als „Go West“ ertönte – ein Titel der amerikanischen Disco-Band Village People aus dem Jahre 1979, der in der Coverversion der Pet Shop Boys populär wurde und heute in vielen Fußballstadien als Fangesang verwendet wird.

Da sich die dunklen Wolken verzogen und die Sonne vom Himmel strahlten, wurde das Biwak des Werther Tambourkorps wieder ein voller Erfolg. Die Veranstalter waren mit der Resonanz sehr zufrieden. Der Dank ging an die Werther Feuerwehr, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatte.

>>>IM NÄCHSTEN JAHR STEHT EIN JUBILÄUM AN

Im Moment bereitet sich das Werther Tambourkorps aufs kleine Jubiläum im nächsten Jahr vor. Denn zum 95. Geburtstag will man groß einladen. Das genaue Datum steht allerdings noch nicht fest.

Das Biwak ist auch dazu da, um Nachwuchs für die Musik zu interessieren, denn auch das Werther Tambourkorps hat Nachwuchsprobleme. Die jungen Musiker werden kostenlos ausgebildet und die Instrumente werden ohne Entgelt zur Verfügung gestellt. Mitgliederbeiträge fallen erst an, wenn die jungen Leute ihr eigenes Geld verdienen.

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