Wirtschaft

Unternehmer aus Emmerich trafen sich zum Austausch

Wirtschaftsförderer Sascha Terörde (ganz links) begrüßte die Gäste.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Wirtschaftsförderer Sascha Terörde (ganz links) begrüßte die Gäste. Foto: Klaus-Dieter Stade

Emmerich.   Unternehmer tarfen sich zum Austausch bei Bekker Transport & Logistik, wo auch die Steuerberatungsgesellschaft KPP eine Depandence errichtet hat.

Nach und nach kamen gut vierzig Unternehmer im ersten Stock des Unternehmens Bekker Transport & Logistik an der Stadtweide erstmal zum lockeren Plausch zusammen. „Wir machen das erstmals hier, um eine Plattform zu schaffen, damit sich Unternehmen vor Ort kennenlernen können“, begrüßte Sascha Terödde, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Emmerich, die Gäste.

Die Wirtschaftsförderung hatte die Veranstaltung unter dem Titel „Wirtschaft zusammen“ initiiert. Weitere sollen im August und im November folgen, eine vierteljährliche Regelmäßigkeit soll da reinkommen. „Beide Firmen – Bekker und die Steuerberatungsgesellschaft KPP – hier vor Ort verbindet die Arbeit ‘over de grens’, das heißt die Zusammenarbeit mit niederländischen Firmen und der Rechtsberatung, um Unternehmern aus den Niederlanden zu helfen, hier Fuß zu fassen.“ Das sei auch der Grund gewesen, hier den ersten Aufschlag zu machen.

Fast 50 Prozent grenzüberschreitende Geschäfte

Auch die gebürtige Niederländerin Heidy Deegens vom DuNe Management Services war der Einladung gefolgt. „Ich bin seit zwei Jahren selbstständig in Vrasselt und habe Interesse zu erfahren, was die Nachbarn hier so machen“, interessierte sie, die selbst niederländische und deutsche kleine und mittlere Unternehmen in deren Managementaufgaben unterstützt, für das Thema.

Im Anschluss an die ersten Gespräche stellte Wim Bekker die Arbeit seines 1995 gegründete Transportlogistikunternehmens vor, dass auf 10 000 Quadratmeter Umschlagfläche mit 40 Fahrzeugen und 57 Mitarbeitern jährlich 194 500 Sendungen erzielt.

Das Unternehmen transportiere bundesweit Güter, die man nicht einfach über Systembänder führen könne, die wie ein Whirlpool über abnormale Größen verfügen. Der Anteil des grenzüberschreitenden Kundenverkehrs liege bei 40 bis 45 Prozent.

Auch mal den anderen Markt sehen

Danach führte Uwe Fransen in die Arbeit seines Unternehmens ein , dass in Kleve seinen Hauptsitz hat, auch am Weezer Airport tätig ist und seit Herbst 2017 auch das Büro in Emmerich unterhält. Er ging auf die Arbeit ein, wo niederländische Unternehmen hinsichtlich des Arbeits-, Lohn- oder Sozialversicherungsrechts oder Firmenverlegungen nach Deutschland betreut werden.

Viele deutsche Unternehmen scheuten sich hier, „sich auch mal umzudrehen und den anderen Markt zu sehen“. Es sei zwar durchaus aufwändiger innerhalb der EU mit den arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, aber durchaus alles zu regeln, erläuterte er in seinem Impulsreferat „Grenzelose Möglichkeiten“ die Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen und die Fragen, die die Arbeitnehmer betreffen.

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