Briefwahl

Zahl der Briefwähler in Rees ist so hoch wie nie

Die Rathaus-Mitarbeiter Katrin Föste und Kai de Witt haben im Briefwahl-Büro des Rathauses alle Hände voll zu tun.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Die Rathaus-Mitarbeiter Katrin Föste und Kai de Witt haben im Briefwahl-Büro des Rathauses alle Hände voll zu tun. Foto: Klaus-Dieter Stade

Rees.   Schon jetzt haben 3245 Bürger(innen) in Rees ihre Stimmen abgegeben. Dabei sind’s noch elf Tage bis zur Bundestagswahl am 24. September.

Kein Wunder, dass am Wahlsonntag im Rathaus gleich vier Wahlurnen für die Briefwahl stehen: „Bei uns liegt jetzt schon die Anzahl der Briefwähler bei 3245. Das sind mehr als bei der gesamten Landtagswahl im Mai – dabei haben wir noch elf Tage bis zum 24. September“, sagt Ludger Beltermann. Gemeinsam mit Rainer Janßen ist er im Rathaus für die Organisation der Bundestagswahl verantwortlich.

Fest steht, dass die Zahl der Bürger(innen), die per Briefwahl ihre Stimmen abgeben, von Wahl zu Wahl steigt. „Bei der Landtagswahl im Mai hatten wir in Summe 3057 Briefwähler“, weiß Beltermann. Bei etwa gleich vielen Wahlberechtigten, und zwar 17 075, waren es vor vier Monaten 18 Prozent Briefwähler, „jetzt sind es schon 19 Prozent“, bestätigt Rainer Janßen.

Gut gerüstet für den Wahlsonntag

Für den Wahlsonntag fühlen sich die beiden Rathaus-Mitarbeiter jedenfalls gut gerüstet. Obwohl es anfangs nur schleppend anlief, stehen jetzt für die 24 Wahllokale auch alle 168 Wahlhelfer in den Startlöchern, pro Lokal also sieben. „Nach unserem Aufruf in der Zeitung hatten wir nachher sogar zu viele Meldungen“, so Janßen.

Die Wahlbeteiligung lag übrigens bei der letzten Bundestagswahl im Jahre 2013 in Rees bei 72 Prozent. Die schon jetzt sehr hohe Briefwahl-Beteiligung könnte ein Zeichen dafür sein, dass vielleicht noch mehr ihre Stimmen abgeben werden. „Die meisten Briefwähler kommen aber in den ersten Tagen, nachdem sie ihre Wahlbenachrichtigung erhalten haben“, gibt Ludger Beltermann dabei zu bedenken.

Einen „richtigen Schub“ wollte Rainer Janßen unmittelbar nach dem Kandidaten-Duell im Fernsehen von Merkel und Schulz beobachtet haben. Was die Anzahl der Briefwähler betrifft, könne man jedenfalls von einem neuen Rekord sprechen. Vielleicht wird ja bis zum 24. September sogar noch die 4000er-Marke geknackt. „Die Briefwahl-Unterlagen sollten jedenfalls spätestens bis zum Donnerstag vor der Wahl zurück geschickt worden sein“, rät Beltermann.

Wahllokale an bekannten Stellen

Was die Wahllokale in der Stadt sowie den Ortsteilen betrifft, setzt Rees auf Kontinuität. „Die Wahllokale sind alle wieder am gleichen Ort wie bei früheren Wahlgängen“, betont Rainer Janßen. Soll heißen, die Kreuze für einen der acht Direktkandidaten und die 23 Parteien können in aller Ruhe an gewohnter Stätte gemacht werden.

Natürlich gibt’s auch wieder eine sogenannte Wahlparty um 18 Uhr im Foyer des Rathauses, wo die Ergebnisse auch aus den Ortschaften, sobald sie eingetroffen sind, angezeigt werden. Wer wie abgeschnitten hat, dürfte zwischen 20 und 21 Uhr endgültig fest stehen, meinen Beltermann und Janßen unisono.

Die natürlich auch hoffen, dass sehr viele Reeser von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Was passieren kann, wenn man aus welchen Gründen auch immer nicht wählen geht, dafür gibt’s bekanntlich genügend Beispiele, nicht nur in Europa...

>> DIE ÖFFNUNGSZEITEN

Das Wahlbüro im Rathaus ist täglich von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet, am morgigen Freitag von 8 bis 12 Uhr. Am letzten Freitag vor der Wahl, also am 22. September, kann man noch von 14 bis 18 Uhr seine Stimme im Rathaus abgeben.

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