Hauptzollamt

Zoll beschlagnahmt auf A3 bei Emmerich 14.000 Euro

Der Zoll beschlagnahmte bei Emmerich Bargeld.

Der Zoll beschlagnahmte bei Emmerich Bargeld.

Emmerich.   Im Emmerich hat der Zoll auf der A3 einen Autofahrer (49) angehalten, der mehr Bargeld als erlaubt in einer Tüte bei sich hatte.

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Bei einer Kontrolle auf der A3, Höhe Grenzübergang Elten-Autobahn, stellten die Zöllner bereits am 25. Februar bei einem 49-jährigen Mann insgesamt 14.000 Euro Bargeld sicher.

Der Mann gab an, weder Waffen, Rauschgift oder Bargeld über 10.000 Euro bei sich zu haben. Die Zollbeamten durchsuchten dennnoch seinen Wagen und fanden im Handschuhfach eine Tüte mit den 14.000 Euro.

Die Zöllner stellten das Geld sicher und leiteten ein so genanntes Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, wie das Hauptzollamt Duisburg berichtet. Nun wird ermittelt, woher das Geld kommt und wofür es verwendet werden sollte. "Durch die Anzeigepflicht von Bargeld ab 10.000 Euro soll verhindert werden, dass illegale Geldbewegungen zur Finanzierung von Terrorismus und Kriminalität stattfinden", informiert das Hauptzollamt.

Im ICE kontrolliert und fündig geworden

Zöllner haben ein paar Tage zuvor, am 13. Februar, zwischen Oberhausen und Düsseldorf in einem aus Amsterdam kommenden ICE kontrolliert. Sie fragten einen Mann mit Rucksack nach Waffen oder Drogen. Der Mann verneinte. Als sie in den Rucksack schauten, fanden sie ungefähr ein Kilogramm Amphetamine. Der Mann behauptete, dass der Rucksack nicht ihm gehöre. Er wurde vorläufig festgenommen. Der Schwarzmarktwert der Drogen beläuft sich auf rund 12.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen dauern an und liegen in beiden Fällen beim Zollfahndungsamt Essen mit Dienstsitz in Kleve. (red)

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