Herbstkonzert

Zuschauer summten beim Konzert im Bürgerhaus Rees mit

Das Halderner Blasorchester und der Männerchor Harmonie sorgten beim gemeinsamen Konzert für gute Stimmung im Bürgerhaus Rees.

Das Halderner Blasorchester und der Männerchor Harmonie sorgten beim gemeinsamen Konzert für gute Stimmung im Bürgerhaus Rees.

Foto: Christian Creon

Rees.   Reeser Männerchor Harmonie und Halderner Blasorchester begeisterten ihre Fans beim Herbstkonzert mit einem zweieinhalbstündigen Programm.

Dem Männerchor Harmonie gelingt es in seinen Herbstkonzerten immer wieder, attraktive Gäste einzuladen, die das Publikum faszinieren und ein großes Echo erreichen. Das war in diesem Jahr mit dem Halderner Blasorchester wieder so. Nach Jahren freundschaftlicher Kooperation fand man sich wieder – in „Harmonie vereint“. Beide Ensembles begeisterten in einem zweieinhalbstündigen Konzert ihre zahlreichen Fans.

Guter Gesamtklang

In mehreren Programmgruppen erinnerten der Männerchor unter Cindy Gregoor mit bekannten Hits der Schlager-und Popwelt (Klavierbegleitung Jürgen Otto) und das Halderner Blasorchester unter Leitung von Robert Wijnands mit anspruchsvollen Arrangements an Welthits vergangener Zeiten.

Wie es sich für eine solche Kombination von Chor und Orchester anbietet, begann man mit einem gemeinsamen Stück, dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal. Damit war schon die richtige Stimmung für ein volkstümliches Konzert gegeben.

Dann übernahm der Männerchor mit sechs bekannten Schlagern die Regie. „Amazing Grace“ sorgte sofort für ein freundliches Mitsummen im Zuschauerraum. Bei dem zweiten Beitrag „Tage wie diese“ gab es allerdings kleine Differenzen. Cindy Gregoor verstand es, zwischen den Programmbeiträgen das Publikum zu unterhalten. Sie sprach dabei Frauen („Aber bitte mit Sahne“) und Männer mit („Ein Bier“) treffend an.

Guter Gesamtklang und saubere Einsätze

Das Halderner Blasorchester – ganz in Weiß -- unter der Leitung von Robert Wijnands bewies mit drei Kompositionen seinen guten Ruf. Eine Erinnerung an Elvis Presley, den „King of Rock’ n’ Roll“, gab es mit „Glory Halleluja“ und „Falling in Love“. Auch Roger Cicero wurde nicht vergessen. Auffallend bei den Bläsern war der gute Gesamtklang und die sauberen Einsätze.

Nach der Pause kündigte Karla Kilzer, die Vorsitzende des Halderner Blasorchesters, eine Rarität an. Sie fällt durch die besondere Instrumentierung und einfallsreiche Passagen auf, die vom Orchester viel verlangen. Bernstein schrieb diese Operette nach der Vorlage eines gleichnamigen Buches von Voltaire. Starker Beifall belohnte die Interpretation.

Mit Swing-Rhythmen garniert

Bei dem nächsten Beitrag der Halderner waren die Zuhörer angesprochen. Wer kennt nicht den Marsch „Alte Kameraden?“ Robert Wijnands und seine Bläser hatten ihn ein wenig verändert und bei den Wiederholungen der einzelnen Teile die Melodien mit Swingrhythmen garniert!

Eine tolle Idee.

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